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Behandlungsbeginn |
| Fragen an den Arzt. |
Ganz
wichtig ist es den Kieferorthopäden zu fragen:
- wie lange dauert die Behandlung?
- welches Ziel kann erreicht werden?
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| Beginn der Behandlung
vor dem 11. Lebensjahr. |
Vor dem
elften Lebensjahr sollte mit der Behandlung nicht begonnen werden. Bei akuten Fällen, z.
B. Kiefergelenksbeschwerden, Fehlstellungen, die beim Sprechen, Abbeißen oder
Lippenschließen Probleme bereiten, sollte mit dem Durchbruch der bleibenden Zähne
begonnen werden. Bei regelmäßiger zahnärztlicher Kontrolle wird der behandelnde
Zahnarzt rechtzeitig darauf aufmerksam machen, dass möglicherweise eine
kieferorthopädische Behandlung erforderlich ist. |
| Die Behandlung dauert
Jahre. |
Eine
kieferorthopädische Behandlung zieht sich über Jahre hin und ist ein wichtiger
Einschnitt im Leben des Kindes. |
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Mögliche Veränderungen |
| Was geschieht bei der
Behandlung? |
Durch
äußere Einflüsse wird die Form der Kieferknochen und die Zahnstellung verändert. Der
Kieferorthopäde macht sich dieses mit seinen Apparaten zunutze. |
| Welche Veränderungen
sind möglich? |
Je nach Art
der Fehlstellung oder der Fehlentwicklung ist es erforderlich:
- die Zähne zu verschieben, bis sie die gewünschte Stellung erreicht haben
- die Lage des Unterkiefers zu verändern, wenn er zu weit nach hinten liegt
- das Wachstum des Kieferknochens zu fördern oder zu bremsen
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Behandlungsapparaturen |
| Das Erklären des
Behandlungsplans ist ganz wichtig. |
Vor Beginn
der Behandlung sollte der Kieferorthopäde unbedingt genau den Behandlungsplan erklären.
Dazu gehört, dass er erläutert, warum er welche Klammer empfiehlt. Für jede Zahn- und
Kieferfehlstellung gibt es verschiedene herausnehmbare oder festsitzende Geräte. Der
Kieferorthopäde muss für jede Anomalie (Unregelmäßigkeit) und jedes Kind die geeignete
Behandlungsapparatur aussuchen. |
| Neue Apparate während
der Behandlung. |
Wie häufig
während der gesamten Behandlungszeit ein neuer Apparat angefertigt werden muss, ist von
der Eigenheit des Einzelfalles abhängig. Zu diesem Zweck werden immer wieder
zwischendurch neue Abdrücke genommen, die zur Herstellung von Arbeitsmodellen dienen.
Gelegentlich werden auch Röntgenaufnahmen angefertigt, um so die Entwicklung einer
kieferorthopädischen Behandlung zu verfolgen. |
| Müssen Zähne gezogen
werden? |
Ist der
Engstand der Zähne erheblich, müssen Zähne entfernt werden, damit Platz gewonnen wird.
In den meisten Fällen werden kleine Backenzähne entfernt. |
| Nur das Tragen der
Geräte ermöglicht den Erfolg der Behandlung. |
Der
Kieferorthopäde sollte den Eltern und dem Kind deutlich machen, wie wichtig es ist, die
Geräte regelmäßig zu tragen. Nur wenige Tage des Nichttragens können die Arbeit von
Monaten zunichte machen. |
| Was jeder selbst tun
kann. |
- Der Erfolg einer kieferorthopädischen Behandlung ist von der
Mitarbeit (Tragen der Apparatur) des Kindes abhängig.
- Durch unsachgemäße Aufbewahrung entstehen oft Schäden an den
Apparaten.
- Sprechbehinderung ist möglich (Schwierigkeiten in der Schule).
- Zahnpflege muss regelmäßig sein.
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| Was der Arzt tun
sollte. |
Alle
Behandlungsmaßnahmen sollte der Kieferorthopäde möglichst selbst machen, wie z. B.:
- Spangen einsetzen
- Bänder aufzementieren
- Brackets kleben
- Bögen biegen und anpassen
- alle Kontrollen
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| Das fremde Gefühl
legt sich sehr schnell. |
Eine große
Umstellung ist es natürlich, auf einmal eine kieferorthopädische Klammer tragen zu
müssen. Das anfängliche Fremdkörpergefühl legt sich aber nach einigen Tagen. Top |