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Lactase-Mangel - Laktoseintoleranz - Milchzuckerunverträglichkeit
 

Laktoseintoleranz
im Internet

 
Kurzinfo: Lactase-Mangel
Symptome Bauchschmerzen, wässrige Durchfälle nach milchhaltiger Ernährung.
Wann zum Arzt? Bei Verdacht möglichst bald.
Therapie Meidung bzw. Reduzierung von laktosehaltigen Produkten, vor allem Milch.
Vorbeugung Nicht möglich.
Enzyme bewirken eine Aufnahme der Nährstoffe in das Blut.

Bei der Malabsorption werden vermindert Nährstoffe vom Darm ins Blut aufgenommen. Verantwortlich dafür sind in den meisten Fällen Enzymdefekte. Durch diese Defekte können bestimmte Nährstoffe, die durch Enzyme der Bauchspeicheldrüse vorverdaut worden sind, nicht in Einzelbestandteile aufgelöst werden.

 

Lactase zersetzt die Laktose.

Lactase ist ein in der Dünndarmschleimhaut befindliches Enzym. Es ist für die Zersetzung der Laktose, des Hauptbestandteils der Milch, verantwortlich. Im europäischen Raum verfügen die meisten Erwachsenen über dieses Enzym. Bei Asiaten, Eskimos und anderen ethnischen Gruppen der Welt verliert der Körper nach dem 5. Lebensjahr die Fähigkeit, dieses Enzym herzustellen, so dass die Betroffenen keine Milch und Milchprodukte zu sich nehmen können.

 

Verminderte Aktivität des Enzyms im Darm. Während durch diese ethnischen Besonderheiten der Lactase-Mangel bei der erwachsenen Weltbevölkerung der Normalfall ist, kommt bei einem Säugling die reine Form selten vor. Häufiger findet sich eine verminderte Aktivität des Enzyms im Darm.

 

Bauchschmerzen und wässrige Durchfälle sind die Symptome. Folge ist eine verminderte Verträglichkeit von Milch und Milchprodukten. Wird zu viel Milch getrunken, kommt es zu Bauchschmerzen und wässrigen Durchfällen unterschiedlichen Ausmaßes. Die Therapie dieses Enzymmangels besteht in der Meidung bzw. Reduzierung von laktosehaltigen Produkten, vor allem der Milch. Säuglinge müssen eine spezielle laktosearme bzw. laktosefreie Milch bekommen.

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