Hämatologie - Erkrankungen des Blutes

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Diagnostik in der Hämatologie
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Neigung zu Thrombosen - Thrombophilie

Leukämie
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Non-Hodgkin-Lymphome
Plasmozytom - Multiples Myelom - Morbus Kahler

Myelodysplastische Syndrome (MDS)
Myeloproliferative Erkrankungen (CMPE)
Milzveränderungen
Polyglobulie

Allgemeine Diagnostik bei Anämien

Umfangreiche Blutuntersuchungen sind notwendig

Wenn aufgrund bestehender Beschwerden ein Verdacht auf Anämie besteht, muss zunächst eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Um eine Anämie sicher feststellen und einordnen zu können, müssen folgende Werte bestimmt werden:

 

Die jugendlichen roten Blutkörperchen geben wichtige Hinweise

Vor allem die Bestimmung der Retikulozyten, der jugendlichen Erythrozyten, gibt wertvolle Anhaltspunkte:
  • eine Verminderung der Retikulozyten ist ein Hinweis für eine Knochenmarksschädigung bzw. für eine Blutbildungsstörung
  • eine Erhöhung ein Zeichen für einen vermehrten Verbrauch der Erythrozyten (durch Abbau oder Verlust)

Außerdem muss ein Blutausstrich zur mikroskopischen Beurteilung der Erythrozyten angefertigt werden.

 

Untersuchung des Knochenmarks

In Abhängigkeit von diesen Ergebnissen werden evtl. noch weitere Blutuntersuchungen oder eine Knochenmarksbiopsie fällig. Besteht der Verdacht auf eine chronische Blutung muss nach der Blutungsquelle gesucht werden.

 

Therapie je nach Anämieart

Wenn es sich um eine Blutarmut aufgrund einer akuten Blutung handelt, werden Erythrozytenkonzentrate über eine Vene verabreicht. Da die Therapie für die einzelnen Anämiearten sehr unterschiedlich ist, wird ansonsten die Behandlung erst nach Klärung der Ursache durchgeführt.

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Anämie - Blutarmut

 


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