Magnetfeldtherapie

   

 

 

Wie entstehen Magnetfelder?

Eisenspäne machen das Magnetfeld sichtbar

In der Physik sind Felder "Räume", in denen Kräfte wirken. Ein Magnetfeld ist daher ein Kraftfeld bzw. ein Bereich, in dem sich magnetische Kräfte entfalten. Am bekanntesten ist der Dauermagnet, der meistens in der Schule in Form eines Stabmagneten erklärt wird. Er besitzt einen Nord- und einen Südpol. Den Raum zwischen dem Nord- und dem Südpol eines Magneten umspannt ein Magnetfeld. Das Magnetfeld wird in der Schule meistens mit Eisenspänen sichtbar gemacht. Streut man Eisenspäne auf ein Blatt Papier und hält dann einen Magneten unter das Blatt, so richten sich die Eisenspäne entlang der Kraftlinien des Magnetfeldes aus. Je dichter diese Linien, die Feldlinien genannt werden, verlaufen, desto stärker ist das Magnetfeld.

 

Magnetfelder können auch durch Strom erzeugt werden

Magnetfelder können aber auch ohne den Einsatz eines Magneten erzeugt werden. Das zeigt sich, wenn man den Versuch mit den Eisenspänen etwas abwandelt. Steckt man durch ein mit Eisenspänen bestreutes Blatt Papier einen Draht und lässt Strom durch den Draht fließen, so ordnen sich die Eisenspäne auf dem Blatt Papier in Kreisen rund um den Draht an. Sie werden sozusagen zu kleinen Magnetnadeln. Auch hier zeigt die Dichte der Feldlinien die Stärke des erzeugten Magnetfeldes an. Dieser Versuch zeigt, dass sich Magnetfelder durch elektrischen Strom, bzw. sich bewegende Elektronen erzeugen lassen.

 

Ordnet man einen stromdurchflossenen Draht zu einer Spule an, so lässt sich auch hier ein Magnetfeld erzeugen. Bereits eine Windung erzeugt ein Magnetfeld. Je mehr Windungen eine Spule besitzt, desto stärker ist das Magnetfeld.

 

Jedes Atom ist ein kleiner Magnet
Magnetfeld eines Wasserstoffatoms

Der Zusammenhang von Magnetfeldern und dem menschlichen Körper wird am ehesten sichtbar, wenn man sich die Wirkungsweise eines Dauermagneten veranschaulicht. Obwohl bei einem Dauermagneten kein Strom angelegt wird, zeigt der Versuch mit den Eisenspänen deutlich, dass ein magnetischen Kraftfeld besteht. Ein Dauermagnet besteht aus vielen Atomen, die alle für sich sehr kleinen Elementarmagneten gleichen. Bei jedem Atom umkreisen Elektronen den Atomkern. Am anschaulichsten wird das beim Wasserstoffatom, das nur ein einziges Elektron besitzt.

Das Elektron des Wasserstoffatoms wirkt genau so, wie der elektrische Strom, der durch einen Draht fließt. In beiden Fällen wird ein magnetisches Feld erzeugt, weil sich Elektronen in eine bestimmte Richtung bewegen.

 

Durch diese Beschreibungen wird deutlich, dass Magnetfelder sowohl einen festen Körper wie einen Dauermagneten umgeben, als auch einen stromdurchflossenen Leiter.

 

Feldstärke und Flussdichte

Jedes magnetische Feld besitzt eine gewisse Feldstärke, die in Ampere/Meter (A/m) gemessen wird. Die Feldstärke wiederum erzeugt einen magnetischen Fluss. Die Flussdichte wird auch als magnetische Induktion B bezeichnet und in Tesla (T) gemessen.     weiter...

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