Palliativmedizin

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Allgemeine Aspekte der Palliativmedizin
Das palliativmedizinische Team
Spezial:
Alte Menschen in der Palliativmedizin
Kinder in der Palliativmedizin

Die Sterbephase
Sterbehilfe, Sterbebegleitung, Patientenverfügung
Krankenpflege in der letzten Lebensphase

Beschwerdenkomplexe:
Dermatologische Beschwerden
Ernährung und Flüssigkeitsversorgung
Magen-Darm Beschwerden

Lungen- und Atemwegsbeschwerden
Neurologische Beschwerden
Seelische und geistige Beschwerden
Urologische Beschwerden

 

Anforderungen an Einrichtungen der kindlichen Palliativversorgung

Lebensqualität steht im Vordergrund

Unter einer palliativmedizinischen Betreuung speziell von Kindern versteht man eine aktive und umfassende Versorgung von Kindern mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung. Dabei sollten körperliche, emotionale, soziale und spirituelle Aspekte berücksichtigt werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt einer bestmöglichen Lebensqualität für das schwer kranke und sterbende Kind. Ziel ist die Beseitigung oder Linderung belastender Symptome. Außerdem ist eine umfassenden Unterstützung der Familienmitglieder erforderlich.

 

Kriterien für Einrichtungen

Die Versorgung der kranken Kinder kann sowohl in deren häuslicher Umgebung als auch in einem Kinderhospiz erfolgen. Einrichtungen, die eine derartige Palliativversorgung von Kindern anbieten, sollten folgende Mindestanforderungen erfüllen:

  • Schwerpunkt auf häuslicher medizinischer und pflegerischer sowie seelischer und sozialer Betreuung
  • Angebot eines Kurzpflegeaufenthaltes für das kranke Kind, sowohl als "Urlaub für das kranke Kind" als auch als Entlastung für die pflegenden Eltern und eventuelle Geschwisterkinder, deren Bedürfnisse häufig zurückstehen müssen
  • spezielle Angebote für verschiedene Altersgruppen (Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder, Jungendliche)
  • Möglichkeit kurzer stationärer Aufenthalte bei Auftreten starker Beschwerden, zum Beispiel Schmerzen, die in der häuslichen Umgebung nicht in ausreichender Weise behandelt werden können
  • Einbeziehung von Kinderärzten, die sich auf verschiedene Fachrichtungen innerhalb der Kinderheilkunde spezialisiert haben, um spezifische Beschwerden und Krankheitszeichen zu behandeln
  • umfassende Betreuung von Geschwistern eines erkrankten Kindes
  • Möglichkeit des Sterbens innerhalb der Einrichtung und Möglichkeit der Aufbahrung des verstorbenen Kindes
  • Trauerbegleitung für die Eltern und Geschwister sowie weitere Familienangehörige eines verstorbenen Kindes

 

Das richtige Hospiz finden

Eine Übersicht über Kinderhospize in Deutschland findet sich auf der Homepage der Deutschen Hospiz Stiftung. Eine ambulante Betreuung ist zudem über Netzwerke (vgl. Palliativmedizinische Einrichtungen: Palliativnetzwerke) möglich. Informationen über das "Netzwerk für die Versorgung schwer kranker Kinder und Jugendlicher" findet Sie hier.

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