Palliativmedizin

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Allgemeine Aspekte der Palliativmedizin
Das palliativmedizinische Team
Spezial:
Alte Menschen in der Palliativmedizin
Kinder in der Palliativmedizin

Die Sterbephase
Sterbehilfe, Sterbebegleitung, Patientenverfügung
Krankenpflege in der letzten Lebensphase

Beschwerdenkomplexe:
Dermatologische Beschwerden
Ernährung und Flüssigkeitsversorgung
Magen-Darm Beschwerden

Lungen- und Atemwegsbeschwerden
Neurologische Beschwerden
Seelische und geistige Beschwerden
Urologische Beschwerden

 

Teamarbeit in der Palliativmedizin: Zusammenarbeit im Team

Grundlagen der Teamarbeit

Die Arbeit, die In der Palliativmedizin geleistet wird, kann nur dann funktionieren, wenn das Team zusammen arbeitet. Daher sind Absprachen zwischen den einzelnen Teammitgliedern von großer Bedeutung. So werden doppelte Arbeiten verhindert und das Vernachlässigen von Aufgaben und Verärgerungen zwischen den einzelnen Teammitgliedern vermieden. Die einzelnen Teammitglieder sollten einander respektieren und die Fähigkeiten der einzelnen Berufsgruppen wertschätzen. Beispielsweise können Krankenschwestern und Physiotherapeuten sich bei der Beweglichkeitsförderung von Patienten gut ergänzen. So können Physiotherapeuten spezielle Muskelkräftigungsübungen mit den Patienten durchführen, und die Krankenschwestern können die Beweglichkeit des Patienten durch die Begleitung beim ansonsten selbstständigen Toilettengang unterstützen.

 

Gegenseitige Unterstützung

Die Arbeit mit schwer kranken und sterbenden Patienten sowie deren Angehörigen ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch seelisch belastend. Hilfreich ist in dieser Situation die gegenseitige Unterstützung der einzelnen Teammitglieder, die sich ja alle in einer vergleichbaren Situation befinden.

 

Besprechungen im Team

Sinnvoll sind beispielsweise regelmäßige Teambesprechungen, in denen Probleme angesprochen und Lösungen diskutiert werden. Dabei kann es sich sowohl um Probleme handeln, die sich auf die Patientenbetreuung beziehen, als auch um Probleme zwischen einzelnen Teammitgliedern.

 

Visite mit dem gesamten Team

Gemeinsame Lösungen lassen sich auch sehr gut im Rahmen von Stationsvisiten finden, an denen möglichst Vertreter aller beteiligten Berufsgruppen teilnehmen. So können beispielsweise Ärzte, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten gemeinsam überlegen, durch welche Maßnahmen sich die Beweglichkeit eines bettlägerigen Patienten verbessern lässt.

 

Balint-Gruppen

Eine besondere Bedeutung haben sogenannte Balint-Gruppen. Dabei treffen sich Ärzte, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Allerdings stehen dabei nicht medizinische Probleme und Erfahrungen im Vordergrund, sondern der persönliche Umgang mit der Situation als Arzt (beziehungsweise speziell als Palliativmediziner). Dieser Erfahrungsaustausch kann eine ganz praktische Hilfe darstellen, wenn ein Arzt beispielsweise erfährt, wie ein Kollege mit einer schwierigen Situation umgegangen ist. Zudem tragen Treffen mit Menschen, die sich in der gleichen schwierigen Situation (der Betreuung schwer kranker und sterbender Menschen) befinden, dazu bei, sich nicht allein gelassen zu fühlen.

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