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Therapie bei Hämorrhoiden:
Gummibandligatur

Gummiring schnürt die Blutzufuhr ab

Das Abbinden des Hämorrhoidalknotens mit Hilfe eines Gummiringes wird häufig angewandt, wenn die Sklerosierung nicht erfolgreich ist oder bei Betroffenen, bei denen eine Kontraindikation gegen das Veröden besteht. Auch hier wird das Proktoskop zuerst "in Stellung gebracht". Dann schiebt der Arzt vorsichtig mit einem speziellen Instrument einen kleinen Gummiring über den Knoten. Durch diesen Gummiring wird die Blutzufuhr wirksam abgeklemmt und das Gewebe stirbt ab. Die Gummibandligatur sollte nur von erfahrenen Enddarmspezialisten durchgeführt werden, denn sie benötigt viel Fingerspitzengefühl. Falsch positionierte Gummiringe verletzen die empfindliche Analschleimhaut und können heftige Schmerzen verursachen. Da normalerweise eine Gummibandligatur keine Schmerzen verursacht, sollte jeder, der Schmerzen hat, sofort zum Arzt gehen, damit die Position des Ringes korrigiert werden kann.

 

Kontraindikationen

Bei Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, darf eine Gummibandligatur nicht durchgeführt werden. Durch das Abstoßen des abgestorbenen Gewebes entsteht eine kleine Wunde. Dort können sich, während der Ausheilung leichter Entzündungen und Infektionen bilden. Auch das Risiko für Blutungen ist recht hoch. Manchmal muss die kleine Wunde sogar genäht werden. Bei Menschen mit Morbus Crohn sollte eine Gummibandligatur nicht durchgeführt werden. Bei Menschen mit künstlichen Herzklappen sollten vorbeugend Antibiotika verordnet werden.

 

Eingriff dauert nur wenige Minuten

Der Eingriff selbst dauert nur wenige Minuten und kann ambulant und ohne Narkose durchgeführt werden. Der Knoten und der Gummiring lösen sich innerhalb von 4 bis 10 Tagen und werden ausgeschieden. Die vollständige Ausheilung dauert in der Regel etwa drei Wochen.

 

Ein Gummiband pro Sitzung

Es sollte jeweils immer nur ein Gummiband gesetzt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die bei dieser Methode auftretenden Schwellungen den Analkanal so verengen, dass es beim Stuhlgang zu Problemen kommen kann.

 

Risiken

Bei der Gummibandligatur kann es nach dem Abgang der Knoten in einigen Fällen zu stärkeren Blutungen kommen. In etwa 5 Prozent der Fälle müssen solche Blutungen durch einem kleinen endoskopischen Eingriff versorgt werden.

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