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Wundmanagement

Wundmanagement -
Wundheilung und chronische Wunden

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Granulierende Wunde
  Inhaltsübersicht
Problem
Therapieziel
Therapie

 

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Problem

 

Bei chronisch offenen Wunden ist die Granulation oft gestört. Häufig ist die Auffüllung einer Wunde vom Wundgrund mit qualitativ hochwertigem Granulationsgewebe gestört oder verlangsamt. Das gilt insbesondere für viele chronische Wunden, z. B. bei offenen Beinen oder Dekubitus.

 

Granulationsgewebe entsteht durch die schnelle Zellteilung von Fibroblasten. Dieser Vorgang wird im Abschnitt über die Gewebeneubildung ausführlich beschrieben.

 

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Therapieziel

 

Die Bildung von Fibroblasten soll gefördert werden. Ziel der Therapie ist es, die Herstellung gesunden Granulationsgewebes und das "Zuwachsen" der Wunde vom Wundgrund aus zu fördern. Dazu muss die Einsprossung von Fibroblasten und die Bildung von Wundexsudat gefördert werden.

 

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Therapie

 

Hydropolymerverbände fördern die Granulation. Hydropolymerverbände erreichen dieses Ziel optimal. Sie nehmen das Wundsekret auf und lassen sich insbesondere problemlos wieder von der Wunde entfernen, ohne schon entstandenes Granulationsgewebe zu schädigen.

 

Überschüssiges Wundsekret wird schonend entfernt. Sondert die Wunde sehr viel Wundsekret ab, so empfiehlt sich die Anwendung von Calcium-Alginat-Wundauflagen, die eine zusätzliche antibakterielle Wirkung entfalten und die körpereigene Immunabwehr stimulieren.

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