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Schnupfen

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Inhaltsübersicht:
Beschwerden
Ursachen
Prognose
Vorbeugung und Selbsthilfe
Behandlung
Phytopharmaka

Beschwerden

Da ist er wieder

Die Nase läuft, die Stimme ist belegt, es kratzt im Hals und das Atmen ist ein wenig schwerer. Der Geruchs- und Geschmackssinn ist beeinträchtigt. Da ist er wieder - der Schnupfen. In seinem Verlauf wird der wässrige und klare Ausfluss der Nasenschleimhaut dickflüssiger. Die Farbe wird zunehmend gelblich. Betroffene müssen häufig kräftig Niesen und die Nase ist verstopft.

 

Oft bleibt es beim Schnupfen

Meistens ist der Schnupfen das erste Zeichen für eine Erkältung. Diese Entwicklung ist aber nicht zwangsläufig. Oft bleibt es auch beim Schnupfen.

 

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Ursachen

Übertragung durch Tröpfcheninfektion

Auslöser für einen Schnupfen sind Viren. Sie befinden sich im Luftstrom der Atemluft oder in feinsten Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen aus Nase und Mund ausgestoßen werden. Aus diesem Grund wird die Art der Infektionsübertragung auch Tröpfcheninfektion genannt. Die Tröpfchen bleiben an Händen haften und werden von dort auf Türgriffe, Lichtschalter etc. übertragen und können dort von Gesunden aufgenommen werden.

 

Viren befallen die Nasenschleimhaut

Die Krankheitserreger befallen die Nasenschleimhaut. Diese rötet sich und schwillt an. Die Schleimdrüsen produzieren dann vermehrt Ausfluss.

 

Kinder haben häufiger Schnupfen

Da Kinder erst im Laufe der Jahre ihre Immunabwehr gegen Viren entwickeln, werden sie häufiger von Schnupfen geplagt. Bei Säuglingen kommt es dann oft zu Problemen beim Trinken.

 

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Prognose

Ein Schnupfen dauert drei bis fünf Tage

Ein Schnupfen ist fast immer harmlos. Häufig verschwindet er nach drei bis fünf Tagen von allein (Nach der "Regel": Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er.) Dauert der Schnupfen länger an, sollten Sie zum Arzt gehen. Das gilt auch für den Fall, dass Sie Fieber über 39 Grad oder Hals- und Ohrenschmerzen oder Schmerzen im Stirnbereich und unter den Augen haben. In diesen Fällen hat sich die Entzündung meistens ausgebreitet, z. B. auf die Nasennebenhöhlen.

 

Schnupfen sollte immer ausgeheilt werden

Schnupfen kann Vorläufer bzw. Vorstufe einer ernsthaften Erkrankung sein kann z. B. Mittelohrentzündung., Lungenentzündung, Rippenfellentzündung, Kiefer- oder Stirnhöhlenentzündung etc. Aus diesem Grund sollte ein Schnupfen immer ausgeheilt werden.

 

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Vorbeugung und Selbsthilfe

Außer einer allgemeinen Stärkung des Immunsystems ist eine Vorbeugung gegen Schnupfen fast nicht möglich. Hier finden Sie unsere Tipps.

 

Viel trinken hilft am besten

Hat es sie erwischt, sollten Sie vor allem viel trinken. Das ist eine einfache Hilfe für die Nasenschleimhaut, damit der Ausfluss dünnflüssig bleibt. Sorgen Sie auch für feuchte Atemluft, indem sie z. B. feuchte Tücher über die Heizung hängen. Die mit Wasser gefüllten Raumbefeuchter, die gerne an die Heizung gehängt werden, sind nicht zu empfehlen. Sie sind häufig eine wahre Brutstätte für Krankheitserreger.

 

Dampf inhalieren

Bei stark verstopften Nasen hilft das Inhalieren von heißem Dampf. Es lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und fördert den Schleimausfluss. Unterstützend wirkt z. B. das Zufügen von einigen Tropfen Teebaum- oder Kamillenöl in das heiße Wasser.

 

Richtiges Naseputzen ist wichtig

Putzen Sie Ihre Nase richtig. Am besten ist einseitiges Schnauben: Ein Nasenloch zuhalten und durch das andere kräftig schnauben. Das verhindert, dass der Naseninhalt nach oben gedrückt wird und die Nasennebenhöhlen entzündet.

 

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Behandlung

Schnupfenviren lassen sich nicht gezielt bekämpfen

So ein Pech. Schnupfenviren lassen sich nicht ursächlich bekämpfen. Es gibt kein Mittel, das die Viren direkt vernichtet. Das gilt auch für andere Erkältungskrankheiten. Meistens wird versucht, die Symptome des Schnupfens zu lindern.

 

Nasentropfen sollten vorsichtig angewandt werden

Neben den Selbsthilfemaßnahmen können Medikamente helfen, die Gefäße in der geschwollenen Nasenschleimhaut zu verengen. Das führt zu einer Beruhigung der Nasenschleimhaut. Aber Vorsicht! Nasentropfen zur Abschwellung der Nasenschleimhaut sollten nicht länger als zwei bis drei Tage angewendet werden. Danach kann es sein, dass nach dem Absetzen die Nasenschleimhaut um so stärker anschwillt und sich ein "Medikamentenschnupfen" entwickelt.

 

Ein Nasenloch reicht zum Atmen

Am besten benutzen sie Nasentropfen nur, wenn es unumgänglich ist, z. B. in der Nacht. Eine weitere Möglichkeit: Behandeln Sie nur ein Nasenloch. Das reicht aus, um Luft zu bekommen.

 

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Phytopharmaka

Phytotherapie ist schonend und wirksam

Fast immer helfen pflanzliche Medikamente - Phytopharmaka - die Symptome zu lindern. Sie haben auch vielfach eine antibakterielle Wirkung und können so einer Infektion vorbeugen. Je früher Phytopharmaka angewandt werden, desto wirksamer sind sie. Schon bei den ersten Anzeichen können sie unterstützend eingesetzt werden. Sie wirken auch einer Ausbreitung der Infektion entgegen.

 

Buch dazu anzeigenLeitfaden Phytotherapie

"Phytopharmaka sind im Gegensatz zu chemisch-synthetischen Nasensprays nebenwirkungsarm. Auch wenn sie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, schädigen sie die Nasenschleimhaut nicht und führen zu keiner Rhinitis medicamentosea." Dieses Zitat stammt aus dem Fachbuch "Leitfaden Phytotherapie" von Schilcher, Kamerer (ISBN 3437553410, S. 413) und belegt den hohen Stellenwert pflanzlicher Arzneimittel.

 

Kombination pflanzlicher Wirkstoffe

Oft sind gerade in pflanzlichen Arzneimitteln mehrere pflanzliche Wirkstoffe so kombiniert, dass sie ein möglichst effektives und breites Wirkspektrum haben. Zäher, festsitzender Schleim wird gelöst und die Schleimhaut schwillt ab. Das angestaute Sekret kann besser abließen und so verschwindet auch der Druckkopfschmerz. Durch den verminderten Sekretstau wird auch das Risiko für eine bakterielle Infektion gesenkt. Der Heilungsprozess wird beschleunigt.

 

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