Palliativmedizin

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Allgemeine Aspekte der Palliativmedizin
Das palliativmedizinische Team
Spezial:
Alte Menschen in der Palliativmedizin
Kinder in der Palliativmedizin

Die Sterbephase
Sterbehilfe, Sterbebegleitung, Patientenverfügung
Krankenpflege in der letzten Lebensphase

Beschwerdenkomplexe:
Dermatologische Beschwerden
Ernährung und Flüssigkeitsversorgung
Magen-Darm Beschwerden

Lungen- und Atemwegsbeschwerden
Neurologische Beschwerden
Seelische und geistige Beschwerden
Urologische Beschwerden

 

Palliativmedizinische Einrichtungen: Palliativstation

Die Palliativstation ist Teil eines Krankenhauses

Eine Palliativstation ist Teil eines Krankenhauses und wird häufig durch Internisten, Onkologen (Fachärzte für Tumorerkrankungen) oder Anästhesisten (Narkoseärzte) geleitet. Auf einer Palliativstation werden in der Regel Patienten betreut, deren Beschwerden sich im Rahmen einer ambulanten Behandlung oder durch eine palliativmedizinische Mitbetreuung auf einer anderen Station des Krankenhauses nicht zufrieden stellend bessern lassen.

 

Kleine Station mit 1 oder 2-Bett-Zimmern

Eine Palliativstation umfasst normalerweise 8 bis 12 Betten in Ein- oder Zweitbettzimmern, um eine möglichst individuelle Betreuung der schwerkranken Patienten zu gewährleisten und um den Patienten sowie ihren Angehörigen ein hohes Maß an Privatsphäre zu bieten. Auf einer Palliativstation sind zudem meist ein besonders ausgestattetes Pflegebad, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Gemeinschaftswohnzimmer vorhanden.

 

Es ist immer ein vollständiges Team bei der Arbeit

Das Personal einer Palliativstation ist häufig über 24 Stunden in konstanter Stärke und Zusammensetzung vor Ort, da sich jederzeit Probleme ergeben können, die ein sofortiges Handeln erfordern. Aus diesem Grund und weil die Arbeit auf einer Palliativstation besondere Belastungen mit sich bringt, hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin folgende Empfehlungen für einen Stellenschlüssel erarbeitet (bezogen auf eine 80%ige Belegung der Station):
  • ärztliche Leitung durch 0,4 bis 0,6 Ärzte mit einer speziellen Weiterbildung im Bereich "Palliativmedizin"
  • mindestens 1,2 weitere Ärzte pro 6,5 belegte Betten zur ärztlichen Betreuung der Station
  • ständige Rufbereitschaft eines Arztes mit einer speziellen Weiterbildung im Bereich "Palliativmedizin"
  • pflegerische Leitung durch 0,4 bis 0,6 voll ausgebildete Pflegekräfte
  • mindestens 1,4 weitere voll ausgebildete Pflegekräfte pro belegtem Bett, wobei mindestens ein Drittel dieser Pflegekräfte eine Zusatzausbildung in Palliativmedizin aufweisen sollten
  • Teammitglieder aus unterschiedlichen Bereichen (beispielsweise Sozialarbeit, Psychologie, Physiotherapie, Kunsttherapie, Ernährungsberatung, Seelsorge) mit einem Zeitanteil von mindestens 6 Stunden pro Patient und Woche, wobei diese Teammitglieder ebenfalls eine Zusatzausbildung in Palliativmedizin absolviert haben sollten

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Weitere Palliativmedizinische Einrichtungen: Palliativstation  -  Tagesklinik für Palliativmedizin  -  Krankenhausunterstützungsteams  -  Palliativmedizinische Komplexbehandlung  -  Hospize  -  Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienste  -  Ambulante Palliativpflegedienste  -  Palliativnetze

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