Chronische Schmerzen

 

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Schmerz und Religion
Christliche Religion = Philosophie des Leidens. Die Philosophie der christlichen Kirche ist geprägt durch Schmerz und Leiden. Der Leidensweg Christi, die Qualen Jesu am Kreuz und die Leiden seiner Nachfolger auf Erden, darauf baut sich die gesamte Geschichte der von Menschen gemachten Religion auf.

 

Das Kreuz ist noch heute ein Symbol der Schmerzen Jesu. Noch heute wird, insbesondere am Karfreitag, das Leiden und die Qual zum Vorbild erhoben. Das Kreuz ist das Symbol der christlichen Religion. Aber an ihm hängt und starb Jesus. Diese Symbolik ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt und auch heute noch wird dieses Leid in unzähligen Ausführungen in jeder Kirche, in vielen Schulen, in Krankenhäusern und öffentlichen Gebäuden zur Schau gestellt, bewundert und angebetet.

 

Schmerzen müssen ertragen werden. Wer im Mittelalter ein Mittel gegen Schmerzen anbot, schloß, in den Augen der Kirche, einen Pakt mit dem Teufel und wurde als Hexe oder Hexer verbrannt. Das galt auch für diejenigen, die diese Mittel, ob wirksam oder nicht, einnahmen oder an sie glaubten. Schmerzen wurden als Parallele zum Leidensweg Christi angesehen und akzeptiert. Schmerz war die Strafe Gottes und mußte zur Erlösung der Seele ertragen werden. Die Erlösung von den Schmerzen galt als Gnade Gottes.

 

Schmerzen läutern den Geist. Die Kirche erhob Männer und Frauen als Märtyrer, die Schmerzen und Qual herbeigesehnt und verherrlicht haben. Durch sie wurde ihr Geist geläutert, wurden sie befreit von ihren Sünden und kamen gereinigt vor Gott den Allmächtigen. Dieser Geist ist in den Märtyrergeschichten nachzulesen.

 

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