Chronische Schmerzen

 

Entstehung chronischer Schmerzen
Psychologie chronischer Schmerzen
Schmerzerkrankungen
+ Migräne und Kopfschmerz
Schmerzen bei Kindern

Medikamentöse Schmerztherapie
Operative Schmerztherapie
Alternative Behandlung

Physiotherapeutische Schmerztherapie
Psychologische Schmerztherapie
Praxistipps

Hintergründe, Fakten, Zahlen
Schmerzen aus anderer Sicht


Vorbeugende Maßnahmen bei Migräne
Vorbeugende Medikamente: Nicht nur bei akuten Attacken der Migräne, sondern auch zu Prophylaxe gibt es Medikamente. Dazu werden folgende Substanzen gezählt:
  • Magnesium
  • Riboflavin (Vitamin B2)
  • Mutterkraut (feverfew)
  • Clonidin
  • Amantadin
  • Antidepressiva

 

Der Patient sollte auslösende Reize vermeiden. Ganz wichtig zur Prophylaxe ist jedoch, dass die Patienten alles versuchen, um die Reizüberflutung des Gehirns einzudämmen. Sie müssen lernen - und dabei kann der Arzt helfen - die Reize zu erkennen, mit denen sie sich stimulieren, um diese in der Spitze abzuschwächen. Solche vermeidbaren Reize können Lärm und grelles Licht sein oder auch Nahrungsmittel wie Käse oder Schokolade. Das Thyramin im Käse und das Koffein in der Schokolade fördern die noradrenerge Aktivität im Gehirn. Zwar gibt es keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beleg für solche Auslöser (bis auf hormonelle Auslöser vornehmlich bei Frauen), aber eine Beobachtung mit Hilfe eines Schmerztagebuches kann helfen, individuelle Faktoren aufzuspüren.

 

Bereiten Sie sich auf die Attacke vor. Betroffene Patienten sollten im Sommer eine Sonnenbrille tragen und die Klingel des Telefons oder an der Tür leiser stellen. Dagegen ist es praktisch nicht durchführbar, alle Reize abzustellen. Trotzdem sollte ein Patient, der weiß, dass er alle 14 Tage seine Attacke bekommt, in dieser Phase auf entsprechende Reize verzichten und vor allem den "Turbo im Kopf" deutlich herunterfahren.

Top


Zur Übersicht
Migräne und Kopfschmerz

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas