Gynäkologie


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Möglichkeiten der Komplementärmedizin bei Gebärmuttersenkung

 

Bei leichten Stadien der Gebärmuttersenkung kann sich der Versuch, die Beschwerden mit naturheilkundlichen Methoden zu lindern, lohnen. Diese können aber auch die konventionelle Therapie unterstützen oder zur Vorbereitung und Nachbehandlung einer Operation eingesetzt werden.

 

Homöopathie

Die Homöopathie kann insbesondere helfen, wenn eine generelle Bindegewebsschwäche die Gebärmuttersenkung und die dazugehörigen Beschwerden begünstigt.

 

 

Unter Berücksichtigung der individuellen Anzeigen können verschiedene homöopathische Arzneimittel in Frage kommen:

Helonias D12

2–3-mal täglich, je 4 Globuli
Gebärmuttervorfall, schlimmer nach der Schwangerschaft. Dauerhafte Wahrnehmung der Gebärmutter. Begleitend Weißfluss (Leukorrhö), Schmerzen und Schweregefühl im Rücken.
 

Lilium tigrinum D12

2–3-mal täglich, je 4 Globuli
Gebärmuttervorfall bzw. Gebärmuttersenkung. Empfindung von Herabdrängen der Organe, als würden sie aus der Scheide fallen, schlimmer vor der Menstruation. Überegelstarke Menstruationsblutung (Hypermenorrhö). Prämenstruelles Syndrom mit großer Reizbarkeit oder Zorn.
 

Murex D12

2–3-mal täglich, je 4 Globuli
Gebärmuttervorfall bzw. Gebärmuttersenkung. Abwärtsdrängende Empfindung im Becken. Große Empfindlichkeit der Genitalien, Schmerzen im Unterbauch, die sich Richtung Brustkorb ausbreiten.
 

Natrium muriaticum D12

2–3-mal täglich, je 4 Globuli
Gebärmuttervorfall bzw. Gebärmuttersenkung. Oft chronischer krankhafter Scheidenausfluss (Fluor), vaginale Trockenheit. Kopfschmerzen und Sonnenempfindlichkeit. Beschwerden verschlechtern sich durch Sonne. Häufig herrscht großer Kummer oder enttäuschte Liebe. Sehr verschlossener Typ.
 

Sepia D12

2–3-mal täglich, je 4 Globuli
Gebärmuttervorfall bzw. Gebärmuttersenkung. Empfindung von Herabdrängen der Organe, als würden sie aus der Scheide fallen. Sitzt deshalb mit gekreuzten Beinen. Viele hormonelle Beschwerden, Prämenstruelles Syndrom mit großer Reizbarkeit. Sehr fröstelig, Besserung durch Bewegung. Vor Erschöpfung gereizt und gleichgültig gegenüber ihrer Familie.
 

Silicia D3

mehrmals täglich, je 4 Globuli
zur Stärkung des Bindegewebes und damit der Beckenbodenfunktion

Die homöopathischen Komplexmittel ALCEA Equisetum Urtinktur (2–3 -mal täglich, je 2–7 Tropfen) oder Ranocalcin® HM (1–3-mal täglich 1Tablette) eignen sich ebenfalls zur Behandlung einer leichten Gebärmuttersenkung oder als begleitende Maßnahme bei größeren Beschwerden.

 

Schüssler Salze

Eine weitere Möglichkeit der Naturheilkunde bieten Schüsslersalze. Es wird empfohlen, die Mineralstoffe:

  • Calcium fluoratum D12 (Nr. 1)
  • Calcium phosphoricum D6 (Nr. 2)
  • Calcium carbonicum Hahnemanni D6 (Nr. 22) und
  • Magnesium phosphoricum D6 (Nr. 7)

morgens, mittags, nachmittags und abends je 3 Tabletten über sechs Wochen einzunehmen.

 

Akupunktur

Akupunktur kann eventuell im Anfangsstadium einer Gebärmuttersenkung helfen, einer weiteren Senkung oder einem Vorfall vorzubeugen. Ist bereits ein Gebärmuttervorfall entstanden, können die Beschwerden durch Akupunktur nicht mehr reguliert aber möglicherweise gelindert werden.

 

Kneippsche Güsse

Bewährt haben sich auch zunächst wechselwarme, später kalte Kneippsche Knie- oder Schenkelgüsse. Insbesondere dem Knieguss wird nachgesagt, er solle u.a. die Abwehrkräfte und die Beckenorgane stärken. Bei einer akuten Harnwegsinfektion sollte jedoch auf diese Maßnahme verzichtet werden.

Farbtherapie

Auch die Farbtherapie, bei der die energetische und psychologische Wirkung von Farben auf den Menschen genutzt wird, kann bei einer Gebärmuttersenkung eingesetzt werden. Eine Farbbestrahlung kann entweder lokal (die betroffene Zone - der Unterleib - wird bestrahlt) oder systemisch (der gesamte Oberkörper und Kopf werden bestrahlt) erfolgen. Bei einer Gebärmuttersenkung können diese Farben genutzt werden:

  • systemisch: Gelbgrün
  • lokal: Indigo

Die Farbbestrahlungen erfolgen immer auf die nackte Haut. Eine Anwendung dauert 20-30 Minuten. Bis zur nächsten Anwendung sollte ein zeitlicher Abstand von 60 Minuten eingehalten werden.

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