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Integrative Gastroenterologie

 

Colitis ulcerosa:
Therapie bei Remission

 

Eine Remission bedeutet, dass die Erkrankung nach einem akuten Schub in eine inaktive Phase ohne Beschwerden übergeht.

 

Mittel der 1. Wahl

Angewandt werden Aminosalizylate, die entweder oral (über den Mund) oder rektal (über den After) verabreicht werden können. Was zu bevorzugen ist, hängt davon ab, welche Abschnitte des Dickdarms befallen sind. Für die richtige Dosierung gibt es bisher keine einheitlichen Erkenntnisse, deshalb wird in den Leitlinien diejenige Dosis empfohlen, für die eine Wirksamkeit nachgewiesen wurde. Das sind:

 

Empfohlene Dosierungen

Oral verabreichte Aminosalizylate:

  • SASP 2 g/d
  • 5-ASA 1,5 g/d
  • Olsalazin 1,0 g/d

Rektal verabreichte Aminosalizylate bei linksseitiger Colitis ulcerosa: 5-ASA-Einläufe:

  • 1 g/d oder
  • 4 g jeden 3. Tag oder
  • 4 g/d jeweils an den ersten 7 Tagen des Monats

Rektal verabreichte Aminosalizylate bei Entzündung des Rektums (Mastdarm):

  • 5-ASA-Suppositorien 2 x 500mg/d oder
  • 1g/d dreimal die Woche

 

Dauer 2 Jahre

Diese Therapie sollte mindestens über 2 Jahre durchgeführt werden. Sie dient auch der Vorbeugung von Dickdarmkrebs.

 

Alternative Medikation

Alternative Vorgehensweisen hängen vom einzelnen Krankheitsbild ab. Es besteht die Möglichkeit, die orale und die rektale Therapie mit Aminosalizylaten zu kombinieren oder die orale Dosis zu erhöhen. Auch die Gabe von Azathioprin oder 6-Mercaptopurin ist möglich. Eine Behandlung mit Kortison ist in der Remission nicht sinnvoll.

 

E. coli Nissle

Bei einer Unverträglichkeit gegenüber Aminosalizylaten kann das nicht krankmachende Bakterium Escherichia coli Stamm Nissle 1917 angewandt werden.

Quelle: Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DDG) und der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV)

 

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