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Erkrankungen der
Speiseröhre

Dysphagia lusoria

Eine abnorm verlaufende Arterie drückt auf die Speiseröhre

Die Dysphagia lusoria ist eine Schluckstörung (vgl. Dysphagie) die dadurch entsteht, dass die Arteria lusoria auf die Speiseröhre drückt. Diese Arterie entspringt der Aorta und verläuft bei der Dysphagia lusoria ungewöhnlicherweise hinter der Speiseröhre. Aufgrund dieses anormalen Verlaufs übt sie auf die Speiseröhre einen Druck aus. Dadurch kommt es zu einer Ösophagusverengung (Stenose) im oberen Bereich der Speiseröhre. Neben der Behinderung der Nahrungspassage kommt es häufig auch zu Schmerzen hinter dem Brustbein (Retrosternalschmerz). Auch Erbrechen, Würgereize und gelegentliche Tachykardien, dies sind beschleunigte Herzfrequenzen bis hin zum Herzjagen, können auf eine Dysphagia lusoria hindeuten. Ebenso ist der Stridor, ein pfeifendes Geräusch bei der Ein- oder Ausatmung, ein Symptom, das ernst genommen werden muss.

 

Erste Beschwerden häufig erst bei Erwachsenen

Bei Säuglingen kommt es aufgrund der Dysphagia lusoria oft  zu einer erschwerte Atmung beim Trinken. In vielen Fällen wird aber erst im Erwachsenenalter die Diagnose auf eine Dysphagia lusoria gestellt. In diesem Alter treten die Symptome häufig zum ersten Mal auf.

 

Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen lässt sich eine Engstelle sicher diagnostizieren. Eine Operation kann dann die Verengung beseitigen.

 

Auch psychische Erkrankungen können zu Schluckbeschwerden führen

Neben organischen Ursachen können Schluckbeschwerden auch psychische Ursachen haben, die ebenfalls behandelt werden sollten. Das sollte bei der Diagnosestellung beachtet werden. Es wird ein Fremdkörper- oder Engegefühl empfunden, obwohl im Röntgenbild keine Verengungen zu erkennen sind. Diese subjektive Wahrnehmung ist z.B. für den Betroffenen aber real. Sie kommt vor beim idiopathischen, d.h. ohne erkennbaren Grund, auftretenden Globussymptom oder der Aerophagie (siehe unten). Betroffene, die unter dem Globussymptom leiden, haben oft das Gefühl, einen "Kloß" im Halse stecken zu haben. Durch ständiges Schlucken und Räuspern wird versucht, den Fremdkörper zu entfernen. Diese Beschwerden sind häufig eine Begleiterscheinung psychischer Erkrankungen, wie z.B. Depressionen oder Neurosen. Aber auch Erwartungsängste oder erhöhter Stress können in vielen Fällen ein Fremdkörpergefühl im Hals entstehen lassen.

 

Luftschlucken ist ein häufiges Problem

Eine Aerophagie ist ein häufig unbewusstes Luftschlucken infolge von psychischen Störungen. Auch organische Erkrankungen des Magens können eine Aerophagie auslösen. Säuglinge schlucken oft Luft, während sie trinken. Die geschluckte Luft kann dann in der Speiseröhre zu einem Fremdkörpergefühl führen und daraufhin zu einem Schluckzwang.

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