Palliativmedizin

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Lebensbegrenzende Erkrankungen bei Kindern

Tödlich verlaufende Erkrankungen bei Kindern werden in 4 Gruppen unterteilt

Auch Kinder können schwer und unheilbar erkranken und daher eine palliativmedizinische Betreuung benötigen. Derartige lebensbegrenzende Erkrankungen bei Kindern werden in 4 Gruppen eingeteilt:

  1. lebensbedrohliche Erkrankungen, für die zwar heilende Therapiemöglichkeiten bestehen, bei denen sich jedoch nicht immer eine Heilung erreichen lässt, zum Beispiel:
  2. Erkrankungen, bei denen lebensverlängernde und beschwerdeverbessernde Behandlungen möglich sind, die aber dennoch zum Tod des Kindes führen können, zum Beispiel:
    • Mukoviszidose, Zystische Fibrose: Das ist eine angeborene Erkrankung, die mit der Bildung eines zähen Schleims unter anderem in den Atemwegen und im Verdauungstrakt verbunden ist. Dieser zähe Schleim kann dann zu Atemschwierigkeiten und Verdauungsstörungen führen.
    • Muskeldystrophien sind angeborene Muskelerkrankungen, die mit einem allmählichen Muskelschwund einhergehen.
  3. fortschreitende Erkrankungen ohne ursächliche Behandlungsmöglichkeiten, zum Beispiel:
    • Zeroidlipofuszinosen sind angeborene Stoffwechselkrankheiten, bei denen Stoffwechselabbauprodukte unter anderem in Nervenzellen, Eingeweiden und Muskulatur abgelagert werden und dadurch die Funktionen dieser Organe beeinträchtigen.
    • Mukopolysaccharidosen sind angeborene Stoffwechselkrankheiten, bei denen Stoffwechselabbauprodukte unter anderem in Knochen, Gehirn und Rückenmark, Eingeweiden, Haut und der inneren Auskleidung des Herzens abgelagert werden und dadurch die Funktionen dieser Organe beeinträchtigen.
  4. Erkrankungen mit schweren Behinderungen, die zu einer allgemeinen Schwäche und zu einer Anfälligkeit gegenüber gesundheitlichen Komplikationen führen und die sich unvorhergesehen verschlechtern können, ohne dabei jedoch als fortschreitende Erkrankungen anzusehen sind, zum Beispiel schwere Mehrfachbehinderungen.

 

Mögliche Beschwerden der letzten Lebenstage

Lebensbegrenzende Erkrankungen machen bei Kindern und Jugendlichen die zweithäufigste Todesursache aus. In Deutschland sterben pro Jahr mehr als 1500 Kinder und Jugendliche an einer derartigen Erkrankung, davon 500 an einer Krebserkrankung. Kinder mit einer Krebserkrankung leiden während ihrer letzten Lebenstage häufig an folgenden Beschwerden:

  • Schmerzen
  • Unruhe
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Bewusstseinstrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit
  • Atemnot bis hin zum Atemstillstand
  • Fieber
  • Schluckschwierigkeiten
  • Angst
  • Husten
  • Krämpfe

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