Chronische Schmerzen

 

Entstehung chronischer Schmerzen
Psychologie chronischer Schmerzen
Schmerzerkrankungen
+ Migräne und Kopfschmerz
Schmerzen bei Kindern

Medikamentöse Schmerztherapie
Operative Schmerztherapie
Alternative Behandlung

Physiotherapeutische Schmerztherapie
Psychologische Schmerztherapie
Praxistipps

Hintergründe, Fakten, Zahlen
Schmerzen aus anderer Sicht

Schmerzkontrolle
Schmerzen kontrollieren. Erlebte Hilflosigkeit ist für einen Schmerzpatienten besonders schlimm. Versucht ein Patient aber, aktiv den Schmerzreiz zu beeinflussen, so erhöht sich meistens die Schmerztoleranz.

 

Schmerzen zufügen. Ein Beispiel: Fügen sich jemand selbst Schmerz zu, so kann er den Zeitpunkt, die Dauer und die Intensität des Schmerzes selbst bestimmen. Er kontrollieren den Schmerz. Das ist ein sehr positives Erlebnis.

 

Schmerzen ertragen. Ergebnis dieser kontrollierten Schmerzen ist fast immer eine erhöhte Schmerztoleranz. Das bedeuten, daß dieser Patient einen Schmerz jetzt länger aushalten kann oder auch eher bereit ist, intensiveren Schmerz zu ertragen.

 

Wissen allein genügt nicht, aktive Einflußnahme ist wichtig. Ähnliche Mechanismen können in Kraft gesetzt werden, wenn ein Betroffener eine Kontrolle über die täglichen Abläufe in seiner Behandlung ausüben kann, wenn er mitentscheiden kann. Die bloße Aufklärung über die Gründe und Funktionsmechanismen der Behandlung haben einen eher negativen Effekt, der sich erst durch die Beteiligung und Kontrollmöglichkeit des Patienten ins Positive umkehrt. Bei Untersuchungen in Pflegeheimen ist z. B. nachgewiesen worden, daß der Medikamentenverbrauch abnimmt, wenn der Patient Kontrolle über die Anwendung erhält. So konnte auch schon die Dauer des Krankenhausaufenthaltes verkürzt werden.

Top

Zur Übersicht
Psychologie chronischer Schmerzen

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas