Becken und Hüfte

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Wie kommt es zu einer Hüftgelenkdysplasie?

Die Stabilität von Gelenken und Bändern wird vererbt.

Eine Vielzahl von verschiedenen Faktoren können bei der Entstehung der Hüftgelenksdysplasie eine Rolle spielen. Die von den Eltern vererbten genetischen Anlagen sind ein besonders wichtiges Kriterium für das Zustandekommen dieser Krankheit. Die vererbten Gene bestimmen die Anatomie und die Stabilität der Gelenke und Bänder.

 

Der Geburtsvorgang ist auch für das Kind eine große Belastung.

Als weitere Ursache gelten die Stellung der Gelenke und Bänder während der Schwangerschaft und der Geburt. Durch die Lage des Kindes im Bauch der Mutter kann eine übermäßige Dehnung der stabilisierenden Bänder des Hüftgelenkes stattfinden. Dadurch kann das Auftreten der Hüftgelenksdysplasie auch noch nach der Geburt begünstigt werden.

 

Hormone der Mutter lockern den Bandapparat für die Geburt und können sich auch auf das Kind auswirken.

Als Ursache für die Instabilität werden auch hormonale Veränderungen in Betracht gezogen. Vor der Geburt stehen die kindlichen Knochen unter dem Einfluss mütterlicher Hormone, die den straffen Bandapparat lockern. Diese Hormone haben für die Mutter die Funktion, dass hierdurch die Bänder des Beckens gelockert werden. Das ist für den Geburtsvorgang wichtig. Durch die mütterlichen Hormone können im Zusammenspiel mit den anderen Faktoren die auch die Hüftbänder des Kindes so schlaff werden, dass der Hüftkopf aus seiner Pfanne herausrutschen kann. Meistens verschwindet diese Instabilität jedoch kurz nach der Geburt wieder und die Hüfte kann sich normal entwickeln.

 

Wachstumsstörungen aufgrund von Gestosen Wachstumsstörungen des Kindes im Mutterleib, beispielsweise bei einer Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) der Mutter, können eine Fehlentwicklung begünstigen.

 

Es gibt immer noch unbekannte Aspekte.

Es sind bis heute noch nicht alle Zusammenhänge der Wachstumsprozesse des Kindes im Mutterleib eindeutig geklärt. Deshalb können auch andere, bisher noch unbekannte Faktoren als Ursache einer Fehlbildung in Frage kommen.

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