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Erkrankungen der
Speiseröhre

Bakterielle Infektionen der Speiseröhre

Scharlach und Diphterie sind die häufigsten Ursachen

Bakterielle Infektionen können immer auch zusätzlich eine vorübergehende Ösophagitis (Entzündung der Speiseröhre) nach sich ziehen. Zu den Erregern gehören u.a. Bakterien wie Streptokokken oder Staphylokokken. Scharlach und Diphterie gehören zu den bakteriellen Infektionen, die am häufigsten eine begleitende Speiseröhrenentzündung auslösen können.

 

Die Erkrankung ist häufig komplikationslos

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) trägt ebenso zu einer Ösophagitis bei wie eine Mandelentzündung (Tonsilitis). Auch die Entzündung von Luftröhre und Bronchien, eine sogenannte Tracheobronchitis oder eine Entzündung des Brustraums (Mediastinitis) können für diese unangenehme Begleiterscheinung sorgen.

 

Komplizierte Heilung bei Tuberkulose und Lues

Besondere Ursachen der Speiseröhrenentzündung sind die tuberkulöse und die durch Syphilis ausgelöste, luetische, Infektion. Die Ausheilung dieser Speiseröhrenentzündungen verläuft oft nicht ganz so komplikationslos wie bei den anderen infektiösen Erkrankungen.

 

Es bilden sich Tuberkel auf der Schleimhaut

Die tuberkulöse Speiseröhrenentzündung ist Folge einer stark ausgeprägten Lungentuberkulose. Es gibt verschiedene Wege, wie der Erreger, das Mycobacterium tuberculosis, die Speiseröhre erreicht und dann infiziert. Dies kann durch eine Streuung über den Blutweg passieren oder durch Verschlucken des Bakteriums. Im Laufe der tuberkulösen Ösophagitis entstehen Veränderungen der Schleimhaut in Form von hirsekorngroßen Höckerchen (Tuberkel).

 

Battey-Krankheit

Besonders von dieser Art der Speiseröhrenentzündung betroffen sind Menschen mit einer HIV-Infizierung. Bei ihnen treten gehäuft auch andere Infektionen, die durch Mykobakterien hervorgerufen wurden, auf. Zu diesen Mykobakteriosen gehört u.a. die Battey-Krankheit. Sie wird durch das Mycobacterium intracellulare hervorgerufen und ist eine Lungenerkrankung ähnlich der Tuberkulose.

 

Bei Lues bilden sich Gummigeschwulste

Eine luetische Speiseröhrenentzündung tritt im Rahmen einer Syphilis, auch Lues genannt, auf. Hierbei bilden sich unter der Schleimhaut im Laufe der Entzündung prall-elastische Geschwulste. Diese erbsen- bis walnussgroßen Knötchen werden auch als Gummen ("Gummigeschwulste") bezeichnet. Sie siedeln sich meistens im oberen Abschnitt der Speiseröhre an.

 

Alle bakteriellen Entzündungen der Speiseröhre werden mit Antibiotika, Tuberkulostatika oder antiluetischen Medikamenten behandelt. Die Therapie richtet sich nach der jeweils vorliegenden Grunderkrankung.

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