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Ösophagusvarizen

Inhaltsübersicht
Beschwerden
Erkrankungsursachen
Therapie

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Beschwerden

Warum bilden sich Varizen?

Varizen sind Krampfadern. Ösophagusvarizen treten hauptsächlich bei Lebererkrankungen im fortgeschrittenen Stadium auf, z. B. bei der Leberzirrhose. Bei diesen Lebererkrankungen kann das Blut nicht mehr in ausreichendem Maß über die Leber zum Herzen fließen. Es sucht sich einen Umweg über andere Venen. In diesem Fall die Venen der Speiseröhre. Sie sind bei Varizenbildung (Krampfaderbildung) stark gefüllt und anfällig für Verletzungen.

 

Vorsicht bei Lebererkrankungen

Bei Ösophagusvarizen kommt es daher zu:
  • Schwallartigem starkem Erbrechen von Blut
  • Anzeichen einer Anämie (Blutmangel)
  • Anzeichen der Grunderkrankung (Lebererkrankung)

 

Notfall Varizenblutung

Vorsicht! Starkes Bluterbrechen ist eine Notfallsituation. Es besteht Lebensgefahr.

 

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Erkrankungsursachen

Häufigste Ursache: Leberzirrhose.

Ösophagusvarizen bilden sich als Folge einer Lebererkrankung aus. Insbesondere die Leberzirrhose im fortgeschrittenen Stadium neigt zur Varizenbildung.

Häufig besteht eine Alkoholabhängigkeit.

 

Eine Schwäche des rechten Herzens kann die Ursache sein.

Weitere Ursachen können sein:

 

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Therapie

Notfall- und Schockbehandlung

Tritt bei Betroffenen mit Ösophagusvarizen ein akute Notfallsituation ein, bei der er plötzlich sehr viel Blut verliert, wird mit Hilfe eines Endoskops versucht, die entstandene Beschädigung der Vene zu "verkleben".

 

Endoskopische Verfahren

Im nicht akuten Fall stehen zur Behandlung von Ösophagusvarizen verschiedene endoskopische Verfahren zur Verfügung:
  • Sklerosierungstherapie: Damit gelingt es, akute Blutungen zu stillen und Varizen zu entfernen, indem man ein Sklerosans (Verhärtungsmittel) einspritzt, das eine Zerstörung des Gewebes bewirkt. Dadurch kommt es zu einem Verschluss der Varize und es kann kein Blut mehr in die Krampfader einfließen. Das Gewebe stirbt daraufhin ab. Die Substanz wird mit Hilfe eines Endoskops in das betroffene Gewebe eingespritzt. Vorteil dieser Therapiemethode ist die einfache Durchführbarkeit und die hohe Erfolgsrate.
  • Obliterationstherapie: Diese Therapie gleicht der Sklerosierungstherapie. Auch hier werden die Varizen durch Obliteration (Verschluss) oder Verklebung zerstört. Als Sklerosans verwendet man hier einen Kunststoffharz, der sofort nach Injektion aushärtet.
  • Ligatur („loop"): Bei dem Ligaturverfahren (lat. ligare = binden) wird die Varize in eine dem Endoskop aufsitzende Kappe gesaugt. Danach wird ein Gummiring übergestülpt oder die Varize mit einem Faden umschlungen („looping"). Als Reaktion bildet sich eine Thrombose und das Gewebe stirbt ab. Vorteil dieser Methode ist die einfache Handhabung und das geringe Risiko der Gewebsveränderung (Gewebsalteration).

 

Die Grunderkrankung muss behandelt werden

Behandlung der Grunderkrankung. Bei Leberzirrhose insbesondere zur Prophylaxe unbedingte Alkoholabstinenz. Je schwerer die Schädigung der Leber ist, desto größer sind die Ösophagusvarizen und desto eher kommt es zu einer Varizenblutung.

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