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Blase

Blase

Form und Größe der Blase hängen stark von ihrem Füllungszustand ab.

Die Harnblase (Vesica urinaria) ist ein Hohlorgan, das von einer Schicht aus glatter Muskulatur umgeben ist. Die Blase liegt im vorderen Bereich des kleinen Beckens direkt hinter der Symphyse (Schambeinfuge) und den Schambeinen. Der obere Bereich der Blase ist vom Bauchfell bedeckt. Der hinter, zum Rücken hin gelegene Teil der Blase grenzt bei der Frau an Gebärmutter und Scheide und beim Mann an den Enddarm. Die Blase sammelt den ihr über die beiden Harnleiter zugeführten Urin und sorgt für seine Ausscheidung. Form und Größe sind stark von ihrem Füllungszustand abhängig. Die Blase befindet sich im knöchernen Becken hinter dem Schambein. Wenn die Blase leer ist, liegt sie eng am Schambein an.

 

Die Blase besteht aus Blasenkörper, Blasengrund und Blasenhals.

Anatomisch unterscheidet man bei der Blase drei Bestandteile:
  • Blasenkörper: Er verjüngt sich nach oben hin in den Blasenscheitel.
  • Der nach hinten ausladende Anteil der Blase wird Blasengrund genannt. In ihm münden von hinten seitlich die beiden Harnleiter.
  • Nach vorn unten erstreckt sich schließlich der Blasenhals, der in die Harnröhre übergeht.

blase.jpg (12062 Byte)

 

Das Blasenepithel ist stark dehnbar.

Die Blase wird von verschiedenen Bändern an ihrem Platz im Becken fixiert. Sie ist, vor allem im Bereich der Blasenkörper, sehr dehnbar. Damit diese Dehnung ohne schmerzhafte Einrisse in der Blasenschleimhaut geschehen kann, wird sie (wie auch die Harnleiter) im Inneren vom einem. Übergangsepithel ausgekleidet. Dieses besteht aus mehreren Zellschichten, die viele Falten aufwerfen und die je nach Bedarf sehr streckbar sind. Nur der Bereich, der zwischen der Einmündung der Harnleiter und dem Beginn der Harnröhre liegt, ist völlig glatt. Dieser Bereich wird auch Blasendreieck genannt.

 

Die Blase kann maximal 800 ml Urin aufnehmen.

Das normale Fassungsvermögen der Blase beträgt maximal 800 ml. Schon bei einer Füllung von 300 bis 350 ml setzt ein starker Harndrang ein. Allerdings werden in einigen Fachbüchern 150 bis 250 ml als Werte für einen beginnenden Harndrang angegeben. Insgesamt gibt es beim Harndrang große individuelle Unterschiede, die einerseits von der Gewöhnung und andererseits von möglichen krankhaften Prozessen abhängen z. B. Urininkontinenz, Reflexblase, Reizblase, etc.

 

 

Die Verschlussmuskeln der Blase können willentlich kontrolliert werden.

Ferner besitzt die Harnblase eine kräftige Muskelschicht, die insgesamt den Detrusor-(Austreiber)-Muskel bildet. Nach oben hin sorgt dieser Muskel für den sicheren Verschluss der Harnleiter. Nach unten hin gehen seine Muskelzüge in die Muskulatur der Harnröhre über. Am Beginn der Harnröhre befindet sich der innere Schließmuskel der Blase, der M. sphincter internus. Ein äußerer Schließmuskel - M sphincter externus - im Bereich der Harnröhre besteht aus quergestreifter Muskulatur und kann willentlich gesteuert werden.

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