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Penis

Drei Schwellkörper ermöglichen die Erektion

Längsschnitt durch den PenisDas männliche Glied wird Penis genannt. Die Peniswurzel ist fest am Beckenboden und an den Ästen der Schambeine verankert. Der Penisschaft ist frei beweglich. Er endet in der Eichel, die auch Glans penis genannt wird. Über dem Penis liegt die frei verschiebbare Penishaut, die über der Eichel doppelt liegt und dort Vorhaut oder Praeputium heißt.

Die Vorhaut des Penis besteht aus zwei Hautblättern, einem von außen sichtbaren äußeren Blatt und einem inneren Blatt, welches der Eichel direkt anliegt. Sie sind gegeneinander verschieblich und gehen am äußeren Rand ineinander über. Unterhalb der Harnröhrenmündung an der Eichel zieht das Vorhautbändchen (Frenulum) bis zum Vorhautansatz. Ist es zu etwas kurz bemessen, kann es beim Zurückziehen der Vorhaut spannen und die Eichel nach unten ziehen.

Um seine Funktion als Begattungsorgan ausführen zu können, muss sich das Glied aufrichten können. Dieser Vorgang nennt sich Erektion. Der Penis ist in Form von drei Schwellkörpern aufgebaut, die sich ähnlich eines Luftkissens, mit Blut füllen können und so die Steifigkeit und Länge des Gliedes ermöglichen. Diese Schwellkörper sind die beiden seitlich angeordneten Penisschwellkörper oder Corpus cavernosum penis und der Harnröhrenschwellkörper Corpus spongiosum penis.

Der Harnröhrenschwellkörper verläuft an der Unterseite des Penis. Er beginnt unterhalb des Beckenbodens und umfasst die Harnröhre. Unten erweitert er sich zur Eichel hin. Die beiden seitlichen Penisschwellkörper bilden den Penisrücken. Sie sind durch eine Scheidewand, Septum penis, voneinander getrennt. Diese Scheidewand besteht aus Bindegewebe.

 

Schwellkörper können sich 40-fach vergrößern

Feinbau der SchwellkörperIm Inneren bestehen die Penisschwellköper aus einem Netzwerk aus Muskulatur und Bindegewebe, die zusammen die sogenannten Sinusoide umschließen. Die Sinusoide sind blutgefüllte Räume. In normalem, leerem Zustand sind diese Hohlräume spaltförmig und das Glied ist schlaff. Während der Blutfüllung können die Sinusoide das bis zu 40-fache der Blutmenge aufnehmen. Sie sind dann prall gefüllt und der Penis richtet sich auf. Im Gegensatz zu den Penisschwellkörpern ist der Harnröhrenschwellkörper mit einem dichten Venengeflecht ausgefüllt.

 

Blutfluss im Schellkörper

Querschnitt durch den PenisFür die Blutfüllung verläuft in der Mitte der Penisschwellkörper eine tiefe Arterie, die Arteria profunda penis. Sie verzweigt sich wie eine Ranke und wird deshalb auch oft Rankenarterie genannt. Ihre Mündungen sind die Sinusoiden. Damit in schlaffem Zustand nicht zu viel Blut aus den Rankenarterien in die Sinusoiden gelangt, können diese feinen Verästelungen an ihrem Ende verschlossen werden. Die Abflüsse aus den Sinusoiden bilden die sogenannten Drosselvenen. Die Venen gelangen durch die bindegewebigen Hüllen und führen das Blut ab in die obere Penisrückenvene, die Vena dorsalis penis. Diese Vene ist häufig deutlich sichtbar.
 

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