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Säure-Basen-Haushalt:
Säureausgleich im Blut

Puffersubstanzen

Substanzen, die überschüssige Säure aufnehmen bzw. abgeben können, werden Puffersubstanzen genannt. Sie sind für ein ausgeglichenes Säure-Basen-Gleichgewicht sehr wichtig. So kann überschüssige Säure neutralisiert werden.

 

Bikarbonat ist die wichtigste Puffersubstanz

Im Blut und in den Zellen sind verschiedene Puffersubstanzen aktiv. Zu den wichtigsten gehört das Bikarbonat (HCO3-). Bikarbonat ist eine Base, die eine Säure binden bzw. neutralisieren kann. Bei der Neutralisation nimmt das Bikarbonat ein H+ auf. Bei diesem Vorgang entsteht in den Zellen unausgesetzt Kohlensäure (H2CO3). Die Kohlensäure wiederum zerfällt in Wasser (H2O) und Kohlendioxid (CO2). Andere Puffersubstanzen im Blut binden ebenfalls überschüssige Säure. Zu diesen Substanzen gehört der Phosphatpuffer, der mit rund 2 Prozent nur eine geringe Pufferkapazität besitzt und die Eiweiße im Blutplasma.

 

Puffersysteme oft überlastet

Die Puffersubstanzen im Blut sind vor allem wichtig, den empfindlichen pH-Wert des Blutes konstant zu halten. Das ist lebenswichtig (vgl. Schwerwiegende Störungen des Säure-Basen-Haushalts - Abweichungen des Blut-pH-Wertes). Weil die Puffersysteme damit bei vielen Menschen langfristig überlastet sind, werden andere Puffersysteme für den Ausgleich herangezogen. Dadurch bleibt dann zwar der pH-Wert des Blutes im angestrebten Bereich, säurehaltige Verbindungen werden aber dann in den Geweben nicht immer sofort abgebaut und müssen dort "zwischengelagert" werden. Bleiben diese Zwischenlager über einen längeren Zeitraum erhalten, kann es zu den Beschwerden einer chronischen Übersäuerung kommen.

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