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Echinacea purpureae

Blüte Echinacea

Ein starkes Immunsystem ist Voraussetzung für die Abwehr von Erkältungskrankheiten. Deshalb ist die vorbeugende Anwendung von Immunmodulatoren, das sind Stoffe, die das Immunsystem anregen, oft sinnvoll. Oft wirken sie auch noch, wenn sich schon erste Anzeichen einer Erkältung zeigen.

 

Die Wirkung des Purpursonnenhuts ist belegt

Eine der bekanntesten und am besten untersuchten Pflanzen mit immunmodulatorischer Wirkung ist der Purpursonnenhut oder Echinacea purpureae. Echinacea steigert die Zahl der Leukozyten und der Milzzellen und fördert so die unspezifische Abwehr.

 

Anwendung bei Erkältungskrankheiten, Harnwegsinfekten und oberflächlichen Wunden

Deshalb ist es ideal zur unterstützenden Behandlung von wiederkehrenden Infekten im Bereich der Atemwege und der ableitenden Harnwege. Äußerlich kann es auch bei schlecht heilenden, oberflächlichen Wunden angewandt werden. Die Anwendung wird mit dem Presssaft aus frischen, zur Blütezeit geernteten oberirdischen Pflanzenteilen durchgeführt. Aus dem Presssaft werden Tropfen, Salben, Gels und Injektionslösungen zubereitet.

Gegenanzeigen sollten unbedingt beachtet werden

Echinacea sollte nicht angewandt werden bei Erkrankungen, die fortschreitend sind. Dazu gehören u. a.:

Injektionen dürfen nicht während der Schwangerschaft angewandt werden.  Bei Allergiebereitschaft gegen Korbblütler sollte generell keine Echinaceazubereitung eingenommen werden.

 

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind nicht bekannt

Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Bei Überdosierungen können Überreaktionen auftreten, u. a. Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen und kurzzeitiges Fieber. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bisher nicht aufgetreten.

 

Dosierung und Anwendung hängen von der Konzentration ab

Der Presssaft, z. B. in Tropfen, muss individuell entsprechend der Art und der Schwere der Erkrankung dosiert werden. Die Konzentration in den verschiedenen Zubereitungen können sehr unterschiedlich sein. Am besten hält man sich an die Angaben des Herstellers, um eine optimale Wirkung zu erreichen. Wichtig ist auch, dass man diese Dosierhinweise genau einhält. Unterdosierungen wirken nicht und Überdosierungen können Überreaktionen hervorrufen. Auch die Dauer der Behandlung hat einen Einfluss auf die Wirksamkeit. Beachten Sie, dass Tropfen häufig Alkohol enthalten. Salben und Gels sollten mindestens 15 Prozent Presssaft enthalten.

 

Die Anwendungsdauer sollte nicht überschritten werden

Injektionen sollten nicht länger als 3 Wochen angewandt werden. Bei Diabetikern kann sich bei Injektion mit Echinacea purpureae die Stoffwechsellage verschlechtern.

Alle anderen Darreichungsformen von Echinacea sollten nicht länger als 8 Wochen ununterbrochen angewandt werden. Danach kann eine immunschwächende Wirkung eintreten.

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