Komplementärmedizin - Alternative Medizin

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Ausbildung und Einordnung des Berufsstandes des Osteopathen

Einheitlichkeit fehlt

So wie sich der Berufsstand der Physiotherapeuten heute international überwiegend einheitlich darstellen lässt, gibt es bisher keine Übereinkunft in der Osteopathie. Ausländische Abschlüsse werden in Abhängigkeit des jeweiligen Regierungspräsidiums in Deutschland anerkannt, haben aber darüber hinaus keine rechtliche Grundlage.

 

Beispiel Hessen

Hessen ist das einzige deutsche Bundesland, in dem es seit dem Jahr 2008 eine Regelung gibt, die einen Abschluss zum staatlich anerkannten Osteopathen zulässt und bisher das einzige Bundesland, indem es ein einheitlich geregeltes Curriculum gibt, das allerdings kontrovers diskutiert wird. Darüber hinaus beinhaltet die hessische Regelung nicht die offizielle Führung der Berufsbezeichnung Osteopath, sondern regelt lediglich die gesetzlichen Grundlagen der Weiterbildung.

 

Rechtliche Grundlage

Die Ausbildung zum Osteopathen ist in Deutschland grundsätzlich an eine erfolgreiche Vorausbildung als Physiotherapeut, Arzt oder Heilpraktiker geknüpft. Ein Osteopath, der seine Ausbildung nicht in Verbindung einer dieser anerkannten Heilberufe absolviert hat, hat demnach keine staatliche Anerkennung und praktiziert im sogenannten "nichtärztlichen" Bereich. Das bedeutet, "auch, wenn z. B. der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) die Bezeichnung "D. O." als geschützte Wortmarke vergibt, so hat dieser Titel rechtlich keine Bedeutung" (Quelle: Bundesärztekammer).

 

Ausbildung

Die 2-5-jährige, je nach Vorbildung dauernde berufsbegleitende oder 4-jährige Vollzeitausbildung kann in Deutschland an zahlreichen privaten Instituten mit unterschiedlichen Ausbildungskonzepten durchgeführt werden. Es gibt medizinische Einrichtungen, die ausschließlich Ärzten und Physiotherapeuten vorbehalten sind sowie unabhängige Institute, die Interessierten anderer Heilberufe sowie Berufseinsteigern offen stehen. Neben klinischen Prüfungen gehört eine Forschungsarbeit (Diplomarbeit) zur Osteopathie-Ausbildung. Sie muss die Standards der klinischen Forschung erfüllen und ist gleichzeitig ein Beitrag zu den weiterhin notwendigen Forschungsaktivitäten.

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*Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Darstellung die Sichtweise alternativmedizinischer Ansätze wiedergibt,
die von den Erklärungen der Schulmedizin deutlich abweichen kann. Wir überlassen dem Leser die jeweilige Interpretation und Bewertung.