Kopf und Seele

Alzheimer-Demenz
Angst
Nervöse Unruhezustände
Bipolare Störung / Manie

Depressionen
Epilepsie
Multiple Sklerose
Parkinson

Psychosen
Schizophrenie

Schlafstörungen

Schwindel
Stress
Trauma (PtBs)
Neurologie

Alzheimer

Alzheimer und Demenz

Wie erkenne ich Änderungen in der geistigen Leistungsfähigkeit?
Test: Wortliste

Nicht immer ist eine Demenz die Ursache.

Lässt das Gedächtnis nach, so sind viele Menschen beunruhigt und haben Angst vor einer Demenzerkrankung. Das muss aber nicht der Fall sein. Viele andere Erkrankungen, die gut behandelbar sind, können ähnliche Symptome hervorrufen. Lesen Sie dazu den Text "Differentialdiagnosen und vorübergehende Demenzen".

 

Tests sind eine Hilfe.

Eine Hilfe bei der Beurteilung der geistigen Leistungsfähigkeit können verschiedene Tests sein. Oft werden diese Tests auch zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs eingesetzt und sind dort sehr aussagekräftig.

 

Weiterführende Diagnostik ist notwendig.

Die nachfolgende Test kann helfen, schon früh Veränderungen in der geistigen Leistungsfähigkeit zu erkennen. Er ist allerdings nicht mehr als ein Hinweis. Für die korrekte Diagnose allein reicht der Test nicht aus.

 

Wortliste:

Mit der Wortliste kann die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses getestet werden. Das Ergebnis hängt durchaus von der "Tagesform" und der Konzentrationsfähigkeit der Testperson ab. Es kann schwanken und ist deshalb nicht mehr als ein Hinweis.

Lesen Sie der Testperson 10 Worte vor, die sie sich zuvor aufgeschrieben haben, damit Sie die Nennungen leichter abhaken können, z. B.:

  1. Hund
  2. Pferd
  3. Auto
  4. Baum
  5. Tasse
  6. Apfel
  7. Blume
  8. Tisch
  9. Sofa
  10. Leiter

 

Die Anzahl von zu wiederholenden Begriffen ist altersmäßig unterschiedlich zu bewerten

Sie sollten laut und deutlich sprechen. Danach fordern Sie den Betroffenen auf, möglichst viele Begriffe zu wiederholen. Die Reihenfolge ist dabei nicht wichtig. Doppelte Nennungen werden nur einmal gezählt. Für jedes genannte Wort wird ein Punkt gegeben. Nach diesem ersten Durchgang lesen Sie die gleichen 10 Begriffe noch einmal vor und fordern den Betroffenen wieder auf, möglichst viele Worte zu wiederholen.

Die Summe aus beiden Durchgängen kann dann bewertet werden. Als ausreichend wird dabei eine Punktzahl von 13 und mehr für Menschen unter dem 60. Lebensjahr gewertet. Menschen über dem 60. Lebensjahr sollten mindestens 11 Punkte erreichen.

Häufig wird nach einer Pause von einigen Minuten die gleiche Liste noch einmal abgefragt, ohne dass die Worte vorher wiederholt wurden. Altersgemäß wäre eine Nennung von 6 Begriffen für unter 60 jährige und 5 Begriffe für über 60 jährige.

Top

Zur Übersicht
Alzheimer und Demenz




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas