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Wenn der Betroffene nicht zum Arzt will

Die Verweigerung ist eine normale Reaktion.

Betroffene weigern sich häufig, wegen Gedächtnisproblemen zum Arzt zu gehen. Sie erklären, dass sie bestens zurecht kommen. Ihre Vergesslichkeit ist sicher nicht mehr als eine normale Alterserscheinung. Dennoch bleiben den Betroffenen die Veränderungen nicht verborgen. Er bemerkt durchaus, dass etwas anders ist. Die Verweigerung eines Arztbesuches ist Ausdruck der Angst, die damit verbunden ist, sich diese Veränderungen einzugestehen.

 

Sprechen sie zuerst mit dem Hausarzt.

Angehörige können dennoch helfen. Sie sollten von sich aus den Arzt aufsuchen und die Situation erklären. Der erste Ansprechpartner ist der Hausarzt, der den Betroffenen häufig schon seit Jahren kennt. Schildern Sie die Veränderungen möglichst genau. Sie können sich dabei an den Beispielen im Text "Frühe Auswirkungen einer Demenz auf das tägliche Leben" orientieren. Bitten Sie den Hausarzt, beim nächsten Routinebesuch auf Anzeichen einer Erkrankung zu achten. Schon einfache Tests können Hinweise auf den Zustand des Betroffenen geben.

 

Als nächstes sollte versucht werden, den Betroffenen zu einem Routinebesuch des Hausarztes aufzufordern. Gelingt dies nicht, so kann auch ein Hausbesuch helfen, der notfalls unter einem Vorwand erfolgen kann. Wichtig ist, dass sich der Arzt ein Bild von der Situation machen kann. Je früher eine gezielte Behandlung beginnen kann, desto wirksamer ist die Therapie.

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