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Mit Arthrose fit durch den Winter
Bewegungsmangel fördert den Schmerz. Winter - nasses und kaltes Wetter. Oh je. Jetzt kommt wieder die Zeit der "schlimmen Schmerzen". So denken sehr viele Menschen, die von Arthrose betroffen sind. Aber halt - es gibt aus medizinischer Sicht keinen Grund, den Winter zu fürchten. Denn Kälte und Feuchtigkeit verschlimmern nicht die Schmerzen. Das ist ein Irrtum, der sich für viele Betroffene bitter rächt. Denn: Wer Angst vor Schmerzen und Kälte hat, der bleibt zu Hause im Warmen und - er bewegt sich nicht. Die Spaziergänge werden auf warme Tage verschoben. Radfahren? Bloß nicht! Und Schwimmen gehen ist im Winter auch nicht sehr beliebt. Aber gerade dieser Mangel an Bewegung fördert den Schmerz. So kann es durchaus sein, dass Betroffene gerade im Winter häufig verstärkte Beschwerden haben - aber nicht wegen des Wetters, sondern aufgrund von Bewegungsmangel.

 

Weil dieses Missverständnis so häufig auftritt, hat jetzt Dr. Wolfgang W. Bolten, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Rheumatologie an der Klaus Miehlke Klinik in Wiesbaden die Arthrose-Wintertipps zusammengestellt. Sie sollen Betroffenen helfen, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

 

Wintertipp 1 Bleiben Sie in Bewegung. Bewegung ist das oberste Gebot. Sie hält die Gelenke fit und schützt vor Knorpelverschleiß. Unternehmen Sie regelmäßige Herbst- oder Winterspaziergänge auf sicheren Wegen, gehen Sie ins Hallenbad oder machen Sie Ski-Langlauf-Touren. Aber nur im klassischen Stil! Denn der schont die Gelenke. Ganz wichtig: Vor dem Sport den Körper mit einfachen Übungen aufwärmen.

 

Wintertipp 2 Essen Sie bewusst. Eine ausgewogene Ernährung ist besonders für Arthrosekranke wichtig. Sie können zum Beispiel Ihre Schmerzen vermindern, wenn Sie die tierischen Fette in ihrem Speiseplan reduzieren. Denn Schweinefleisch und Co. enthalten in hoher Konzentration Arachidonsäure und die wirkt entzündungsfördernd. Generell sollten Sie Übergewicht vermeiden. Das entlastet zusätzlich die Hüft- und Kniegelenke.

 

Wintertipp 3 Besiegen Sie den Schmerz. Schmerzen dürfen nicht ertragen werden. Wer sich in die Schmerzen fügt, wird passiv und vermeidet Bewegung. Er wird außerdem immer empfindlicher. Wenn Wärme nicht ausreicht, um Schmerzen zu lindern, sollten Sie sich von Ihrem Arzt ein wirksames und magenfreundliches Schmerzmittel verordnen lassen.

 

Wintertipp 4 Vermeiden Sie Gelenk-Stress. Gerade zu Weihnachten und Silvester nimmt man sich oft zu viel vor. Die Feiertage werden zum Stress für die Gelenke, denn die übermäßige und hektische Bewegung verstärkt die Schmerzen. Suchen Sie nach Wegen, um sich nicht zu überfordern. Oft sind dabei die einfachsten Lösungen die besten: Lassen Sie sich zum Beispiel beim Einpacken der Weihnachtsgeschenke helfen. Es gibt fast überall einen Geschenke-Einpack-Service. Das schont die Gelenke in den Händen.

 

Wintertipp 5 Benutzen Sie einen Stock. Wenn Sie an fortgeschrittener Arthrose leiden, benutzen Sie einen Gehstock. Er macht das Laufen bei Eis und Schnee sicherer. Sie gehen entspannter und vermeiden Verkrampfungen der Muskulatur. Außerdem entlasten Gehhilfen die Gelenke, weil sie einen Teil des Gewichts tragen. Nicht umsonst benutzen Wanderer in den Bergen ein oder sogar zwei Stöcke.

 

Wintertipp 6 Gönnen Sie sich etwas Gutes. Wenn es draußen kalt und grau ist, sinken die Lebensgeister. Licht und Wärme sind da genau das richtige Gegenmittel. Nutzen Sie die wenigen Sonnenstunden im Freien. Und anschließend lohnt sich ein Abstecher in die Sauna: Der Wechsel zwischen Kalt und Warm mobilisiert anti-entzündliche und schmerzlindernde Stoffe, die auch bei Gelenkbeschwerden helfen.

 

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