Schlaganfall

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Subduralblutung
Unfälle und Stürze können zu subduralen Blutungen führen. Subdurale Blutungen bzw. ein Subduralhämatom sind Blutungen in den Raum zwischen fester Hirnhaut und Arachnoidea. Sie werden in der Regel durch ein Trauma verursacht, das zurückzuführen ist auf Gewaltanwendungen z. B. durch Unfälle oder Stürze.

 

Die Hirnhäute und der Liquor schützen das Gehirn vor schädigenden Einflüssen. Das Gehirn wird, neben dem knöchernen Schädel, von drei sehr feinen Membranen geschützt, der festen Hirnhaut (Dura mater), der Spinnwebenhaut (Arachnoidea) und der weichen Hirnhaut (Pia mater). Diese Hautschichten verhindern den direkten Kontakt des Gehirns mit dem Schädelknochen. Um bei Bewegungen und Schlägen eine zusätzliche Pufferung zu haben, wird das Gehirn (und das Rückenmark) durch die Hirn- Rückenmarks- Flüssigkeit, die auch Liquor genannt wird, geschützt. Der Liquor befindet sich in einem Spalt zwischen der Arachnoidea und der Pia mater. Wenn man von außen nach innen sieht, dann ergeben sich folgende Schichten:
  • Schädel
  • Dura mater
  • Arachnoidea
  • Liquor
  • Pia mater
  • Gehirn

 

Auch Wochen nach dem Unfall ist die Gefahr noch nicht vorüber. Die Krankheitszeichen subduraler Blutungen können plötzlich auftreten, aber auch noch mehrere Wochen nach dem ursächlichen Ereignis. Bei Subduralblutungen kann eine operative Entfernung des Blutes erforderlich sein.

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