Schmerz bei Tumorerkrankungen

Bücher zum Thema aussuchen Bücherliste: Tumorschmerz

Einführung: Bedeutung, Häufigkeit und Intensität von Tumorschmerzen
Schmerzanamnese
Therapieplanung
Dokumentation und Messsysteme

Strahlen-, Chemo- und operative Schmerztherapie
Medikamentöse Schmerztherapie
Invasive Tumorschmerztherapie

Psychotherapie bei Tumorschmerzen
Parenterale Tumorschmerztherapie
Physikalische Therapie und Rehabilitation

Tumorschmerzsyndrome
Spezielle Tumorerkrankungen
- Gehirntumoren
- Kopf- und Halstumoren
- Lungentumoren
- Speiseröhrentumoren
- Magentumoren
- Bauchspeicheldrüsentumoren
- Lebertumoren
- Gallengangstumoren
- Gallenblasentumoren
- Dickdarmtumoren
- Enddarmtumoren
 

Was bedeutet "Physikalische und Rehabilitative Medizin"

Funktionsorientierte Diagnostik und physikalische Verfahren

Bei Tumorschmerzen nimmt die physikalische und rehabilitative Tumorschmerztherapie einen wichtigen Platz im Gesamtkonzept der Schmerzbehandlung ein. Bei dieser Behandlungsform stehen z. B. Wärme- und Kälteanwendungen oder krankengymnastische Übungen im Vordergrund. Die folgende Definition laut Conradi und Reißhauer (2002) verdeutlicht die Schwerpunkte: "Physikalische und Rehabilitative Medizin ist ein ärztliches Fachgebiet, welches neben der funktionsorientierten Diagnostik des Bewegungssystems auf die Anwendung physikalischer Verfahren vorwiegend zur Schmerzlinderung, Funktionsübung bzw. Funktionsverbesserung und Regeneration der Gewebe spezialisiert ist."

 

Gestörter Stoffwechsel wird positiv beeinflusst

Einige Schmerzarten sind der Behandlung mit physikalischen und rehabilitativen Verfahren besonders gut zugänglich, beispielsweise Schmerzen aufgrund von

  • Muskelverspannungen,
  • Gelenkversteifungen,
  • gestörten Stoffwechselabläufen im Gewebe oder
  • entzündlichen Vorgängen.

Die Schmerzreduktion wird dabei unter anderem durch eine positive Beeinflussung gestörter Stoffwechselvorgänge oder durch einen Ausgleich von Funktionseinschränkungen erreicht.

 

Direkte positive Einflüsse spürbar

Ein besonders wichtiger positiver Aspekt der physikalischen und rehabilitativen Tumorschmerztherapie besteht darin, dass die betroffenen Krebspatienten die Behandlung direkt spüren können, zum Beispiel bei Wärme- und Kälteanwendungen oder bei Massagen. Eine solche direkte Einflussnahme ist bei der Einnahme von Tabletten oft nicht wahrzunehmen. Dadurch wird diese spezielle Art der Tumorschmerzbehandlung von den Patienten oft besonders gut angenommen und akzeptiert. Ergänzend haben die physikalischen und rehabilitativen Verfahren häufig eine positive Beeinflussung des Schlafes und anderer vegetativer Funktionen zur Folge. Das führt in der Regel zu einer Verbesserung des Allgemeinbefindens.

Top

Zur Übersicht
Physikalische Therapie und Rehabilitation in der Tumorschmerztherapie

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas