Schmerz bei Tumorerkrankungen

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Einleitung: Schmerzen bei Krebskranken

Schmerzen unterschiedlichster Ursache

Bei Patienten mit bösartigen Tumoren können ganz unterschiedliche Arten von Schmerzen vorkommen. Die Schmerzen stehen entweder direkt - z. B. durch Tumorwachstum - oder indirekt - z. B. durch Nebenwirkungen einer Therapie - mit der Krebserkrankung in Zusammenhang. Schmerzen können auch ganz unabhängig von der Tumorerkrankung auftreten z. B. Rückenbeschwerden oder Migränekopfschmerzen, die bereits vor Beginn der Krebserkrankung bestanden haben.

 

Schmerzsyndrome bei Krebspatienten

Im Wesentlichen unterscheidet man die folgenden Tumorscherzsyndrome:

  • Knochen- und Weichteilschmerzen
  • Ischämieschmerzen (Schmerzen, die auf einer beeinträchtigten Durchblutung beruhen)
  • viszerale Schmerzen ("Eingeweideschmerzen" oder "Organschmerzen")
  • neuropathische Schmerzen ("Nervenschmerzen")
  • tumorassoziierte Schmerzen
  • therapiebedingte Schmerzen
  • tumorunabhängige Schmerzen
 

Eine individuelle Planung der Therapie ist dringend erforderlich

Entsprechend der verschiedenen Schmerzursachen bei Tumorpatienten sind auch die infrage kommenden Methoden der (Tumor-)Schmerztherapie ganz unterschiedlich. Prinzipiell muss bei jedem Krebskranken mit (Tumor-)Schmerzen eine individuelle Therapieplanung erfolgen. Diese individuelle Therapieplanung sollte folgenden Aspekten gerecht werden:

  • allen Aspekten der Krebskrankheit
  • eventuellen anderen Erkrankungen
  • den individuellen Lebensumständen
  • den Wünschen, Abneigungen und Vorlieben des Betroffenen

 

Sorgfältige Diagnostik

Voraussetzung einer individuell "passenden" Therapieplanung ist eine sorgfältige Diagnostik. Diese umfasst mindestens eine gründliche Schmerzanamnese sowie eine eingehende körperliche Untersuchung. Außerdem kommen bei Bedarf weiterführende apparative Untersuchungen zum Einsatz (beispielsweise Ultraschall- oder Röntgendiagnostik).

 

Interdisziplinäres Vorgehen

Aufgrund der großen Bandbreite der bei Tumorpatienten möglichen Schmerzarten sind für die Diagnostik, die Therapieplanung und die Schmerztherapie nahezu immer Behandler aus verschiedenen Fachbereichen erforderlich.

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