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Verbreitung der Borreliose
Die Krankheit ist nicht neu. Borrelia burgdorferi ist ein weltweit verbreitetes Bakterium, das sehr widerstandsfähig ist. Einige Krankheitszeichen der Lyme-Borreliose sind schon aus Berichten aus dem vorigen Jahrhundert bekannt. Die Symptome, die bei einer Borreliose auftreten können, sind aber so vielseitig, dass über Jahrzehnte die Bedeutung der Erkrankung nicht erkannt wurde, weil immer wieder von einzelnen Krankheitsbildern ausgegangen wurde.

 

Winnie die ZeckeAlso in Lyme war ich noch nie. Da müssen echt viele Verwandte von mir wohnen. Den Namen Lyme-Borreliose trägt die Borreliose wegen einer epidemischen Ausdehnung von Infektionen im Städtchen Old Lyme in den siebziger Jahren in den USA. Zwar wurde erkannt, dass die Erkrankung durch einen Zeckenstich übertragen wurde, der Erreger blieb aber noch unbekannt. Er wurde erst in den achtziger Jahren durch Willy Burgdorfer entdeckt.

 

Borreliose ist die häufigste, durch Zecken übertragene Krankheit. Seither haben die Erkenntnisse über das Krankheitsbild der Borreliose zugenommen. Man schätzt, dass in Deutschland jährlich 30.000 bis 40.000 Menschen an Borreliose erkranken. Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln, da es bisher keine generelle Meldepflicht für die Erkrankung gibt. Das Bakterium Borrelia burgdorferi kann im gesamten Bundesgebiet übertragen werden. Allerdings scheint das Risiko für eine Infektion durch einen Zeckenstich in den deutschen Mittelgebirgen am höchsten zu liegen.

 

Robert-Koch-Institut zur Borreliose Die 2001 von Robert-Koch-Instituts aktualisierten Zahlen gehen davon aus, dass etwa 5 bis 35 Prozent aller Zecken mit Borrelien infiziert sind. Je nach Entwicklungsstadium der Zecke kann die Durchseuchung aber unterschiedlich sein. Adulte Zecken sind durchschnittlich zu 20 Prozent, Nymphen zu 10 Prozent und Larven nur zu etwa 1 Prozent infiziert. Die Übertragung der Borrelien ist frühestens etwa 12 bis 24 Stunden nach dem Zeckenstich möglich. Das Risiko der Übertragung ist aber nach 48 bis 72 Stunden am größten. Viele Betroffene entdecken und entfernen eine Zecke schon vor dieser Hauptübertragungszeit, so dass eine Infektion mit Borreliose unwahrscheinlich ist. Andere bemerken dagegen einen Zeckenstich überhaupt nicht. Bei diesen Betroffenen wird eine Borreliose häufig erst spät erkannt.

 

Winnie die ZeckeIch würde ja echt gern Vegetarier sein, aber Mama hat gesagt, dann würde ich verhungern. Aber "Mensch" schmeckt sowieso nicht so toll. Da esse ich lieber was anderes. Man geht davon aus, dass ungefähr 3 bis 6 Prozent aller Gestochenen nach einem Zeckenstich mit dem Auftreten einer Infektion zu rechnen haben. Bei diesen konnte durch Untersuchungen festgestellt werden, dass sie spezifische Antikörper gegen Borreliose entwickelt hatten. Allerdings kommt es nur bei 0,3 bis 1,4 Prozent zu einer manifesten Borreliose.

Die Zahlen belegen, dass die Borreliose die häufigste, durch Zeckenstiche übertragene Erkrankung ist.

In sehr seltenen Fällen kann Borreliose auch durch Insektenstiche übertragen werden. Tritt nach einem Stich von Fliegen, Mücken, Bremsen, Wespen oder Flöhen eine Wanderröte auf, so sollten Sie sofort zum Arzt gehen.

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