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Tipps über den Umgang mit Nebenwirkungen bei Medikamenten
Inhaltsübersicht:
Vorbemerkung
Allgemeine Tipps
Müdigkeit

Mundtrockenheit
Schwindelgefühl
Zittern der Hände
Gewichtszunahme
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Vorbemerkung
Phytopharmaka sind oft eine Alternative zu synthetischen Arzneimitteln Vorweg einige Bemerkungen: Der Begriff Antidepressiva ist eine Sammelbezeichnung für Psychoparmaka, die entweder eine antriebssteigernde, eine stimmungsaufhellende oder eine angstlösende und antriebsdämpfende Wirkung besitzen. Dabei lassen sich zwei Kategorien unterscheiden: synthetische Antidepressiva und Phytopharmaka. Phytopharmaka werden aus Pflanzen, Pflanzenteilen und aus deren Zubereitungen zusammengestellt und sind häufig ein Vielstoffgemisch. Sie besitzen ein therapeutisches und pharmakologisches Wirkprofil und  müssen den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes entsprechen. Insbesondere bei leichten, aber auch bei mittelschweren Depressionen können Phytopharmaka heute als Alternative zu synthetischen Psychopharmaka eingesetzt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie aus natürlichen Bestandteilen hergestellt werden und sie haben in der Regel weniger Nebenwirkungen, als synthetisch hergestellte Arzneimittel.

Die folgenden Tipps beziehen sich weitestgehend auf synthetische Antidepressiva.

 

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Allgemeine Tipps
Hat Ihnen Ihr Arzt nach eingehender Untersuchung und Abklärung anderer Erkrankungen ein Medikament gegen Depressionen verschrieben, so sollten Sie bei der Einnahme einiges bedenken.

 

Volle Wirkung erst nach 2-3 Wochen Ihre volle Wirkung entfalten Psychopharmaka meistens erst nach ca. 2-3 Wochen. Nach der ersten Einnahme verspüren Sie aber dennoch einige Veränderungen. Seien Sie geduldig.

 

Bei Problemen den Arzt fragen Sind die Nebenwirkungen sehr störend, reden Sie mit Ihrem Arzt. Sie sollten die Medikation nicht aus eigenem Entschluss ändern.

 

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Müdigkeit
Vorsicht im Straßenverkehr Müdigkeit ist eine der erwünschten Folgen der Medikation bei depressiven Patienten mit innerer Unruhe. Diese Unruhe wird gedämpft. Allerdings sollten Sie im Straßenverkehr jetzt besonders vorsichtig sein, weil auch das Reaktionsvermögen herabgesetzt ist.

 

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Mundtrockenheit

Trinken hilft wenig

Häufig ist ein trockener Mund eine Folge der Medikamenteneinnahme. Trinken verschafft hierbei leider nur eine kurzfristige Linderung.

 

Kauen regt die Speichelproduktion an

Meistens hilft das Kauen von Lakritz, Gummibärchen oder Kaugummi, weil so die Speichelproduktion angeregt wird. Andere Süßwaren sollten Sie nicht übermäßig zu sich nehmen, wegen der Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und Ihr Körpergewicht. Lakritz und Gummibärchen enthalten kein Fett und sind daher vorzuziehen. Bei Lakritz sollte aber der hohe Salzgehalt bedacht werden.

 

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Schwindelgefühl

Niedriger Blutdruck

Die Einnahme von Medikamenten kann während der ersten Tage der Behandlung zu einer Blutdrucksenkung kommen. Als Folge tritt dann häufig ein Schwindelgefühl auf.

 

Bringen Sie den Kreislauf in Schwung

Unser Tipp: Stehen Sie morgens langsam auf. Recken und Strecken Sie sich wie eine Katze und bleiben Sie noch eine zeitlang auf der Bettkante sitzen. Ist der Kreislauf wieder in Schwung, vergeht meistens auch das Schwindelgefühl.

 

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Zittern der Hände

Zittern ist nicht gefährlich

Diese mögliche Nebenwirkung von Medikamenten ist recht unangenehm. Sie ist aber nicht gefährlich.

Leider gibt es keine Möglichkeit, gegen dieses Zittern etwas zu tun.

 

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Gewichtszunahme

Essen Sie wieder mit Appetit und Vergnügen

Häufig ist mangelnder Appetit eine Folge bei depressiven Erkrankungen. Durch die Einnahme von Medikamenten reguliert sich auch ihr Hungergefühl wieder.

 

Bewusste Ernährung macht Spaß

Nutzen Sie die Chance und ernähren Sie sich gesund, vielseitig und bewusst.

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Depression

 




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