Kopf und Seele

Alzheimer-Demenz
Angst
Nervöse Unruhezustände
Bipolare Störung / Manie

Depressionen
Epilepsie
Multiple Sklerose
Parkinson

Psychosen
Schizophrenie

Schlafstörungen

Schwindel
Stress
Trauma (PtBs)
Neurologie

Multiple Sklerose

MRT im Internet:

Diagnostik: Magnetresonanztomographie
Die Schnittbilder entstehen ohne Röntgenstrahlen. Die MR-Tomographie (Magnet Resonanz Tomographie) oder NMR (=nuclear magnetic resonance) (auch MRI= magnetic resonance imaging) wurde früher auch häufig Kernspintomographie genannt. Sie erstellt ebenfalls Schnittbilder, wie die Computertomographie, allerdings ohne Röntgenstrahlen einzusetzen. Statt dessen wird der Körper einem Magnetfeld ausgesetzt und festgestellt, wie sich die Körpergewebe in diesem Magnetfeld verhalten.

 

Die rot umrandeten weißen Flecken zeigen Veränderungen durch Plaques der Multiple Sklerose an. Diese Untersuchungstechnik beruht auf der Feststellung, dass Atomkerne mit einer ungeraden Ordnungszahl über eine Eigenrotation, den so genannten Spin verfügen und sich in einem natürlichen Magnetfeld befinden. Dieser Kernspin kann durch ein künstliches Magnetfeld angeregt werden. Dabei tritt durch den vermehrten Kernspin elektromagnetische Energie aus dem Körper aus, die gemessen und in ein Schichtbild umgewandelt werden kann. Entscheidend für die Abbildung ist der unterschiedliche Wassergehalt in den verschiedenen Körpergeweben. Erkrankte Gewebe enthalten häufig mehr Wasser als gesunde Gewebe. Wegen der größeren Anzahl an Wasserstoffkernen im erkrankten Gewebe kann man diese dann von den gesunden Geweben unterscheiden. Sie finden sich hauptsächlich neben den beiden als längliche, weiße Schlitze zu erkennenden Hirnkammern und sind bei 75 bis 100 Prozent der Betroffenen nachweisbar. Die nebenstehenden Grafik zeigt weißliche Flecken, wie sie typisch für die Plaques bei Multipler Sklerose sind.

 

Die entstandenen Bilder sind sehr genau. Mit Hilfe der Kernspintomographie können Herde bis zu einer Größe von nur 4 X 3 Millimetern abgebildet werden. Auch aktive Plaques sind feststellbar, wenn der Patient ein Kontrastmittel über die Vene verabreicht bekommt. Diese Herde verschwinden oft nach Abklingen eines akuten Schubes wieder.

Top

Weitere Untersuchungen zur Multiplen Sklerose:
Anamnese
Neurologische Untersuchung
Neurophysiologische Untersuchungen
Untersuchung des Sehnervs
Computertomographie
Liquoruntersuchung
Zur Übersicht:
Multiple Sklerose

 

 

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas