Operationen und Eingriffe

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Narkose bei Kindern

Vorgespräch und Untersuchung

Es ist nur zu verständlich, dass Eltern sich Sorgen machen, wenn bei ihrem Kind eine Operation ansteht. Eingriffe werden bei Kindern in der Regel in Vollnarkose, seltener in Teilnarkose vorgenommen. Wie bei Erwachsenen sind ebenfalls Voruntersuchungen (Körperliche Untersuchung, evt. Blutuntersuchung, EKG) notwendig um den Gesundheitszustand des Kindes zu beurteilen. In einem Gespräch erklärt Ihnen der Anästhesist ein paar Tage zuvor, wie die Narkose bei Ihrem Kind vorgenommen wird und was zu beachten ist.

 

Essen und Trinken

Für ältere Kinder gelten dieselben Regeln zur Nahrungskarenz wie für Erwachsene: 6 Stunden vor der Narkose keine Nahrung, bis zu 2 Stunden davor ist klare Flüssigkeit erlaubt. Kaugummikauen oder Lutschen von Bonbons ist verboten, da dies die Säureproduktion des Magens anregt und Erbrechen begünstigen könnte. Säuglinge dürfen bis 4 Stunden vor der Narkose Milch trinken. Falls das Kind erkältet ist, muss die Narkose nochmals verschoben werden. Schutzimpfungen sollten 14 Tage zurückliegen.

 

Prämedikation

Vor der eigentlichen Narkose erhält das Kind abhängig von Alter und Körpergewicht eine so genannte Prämedikation in Form von Zäpfchen oder Saft. Es wird danach innerhalb einer halben Stunde müde und schläft häufig schon ein. Das Kind wird dann an den Narkosearzt übergeben, der die Narkose einleitet. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

 

Maskeneinleitung:

  • Das Kind atmet über eine Maske ein Gemisch aus Sauerstoff und Narkosegasen ein. Sobald es tief schläft wird noch eine Vene punktiert, über die ein Zugang für weitere Medikamente gelegt wird. Dann wird die Intubation vorgenommen.

 

Intravenöse Einleitung:

  • Wenn aus medizinischen Gründen eine Maskeneinleitung nicht möglich ist oder das Kind Angst vor der Maske hat, kann das Narkosemittel auch intravenös gespritzt werden. Mit Hilfe einer schmerzstillenden Salbe kann die Haut zuvor eingerieben werden, so dass das Kind beim Einstich keinen Schmerz spürt. Sobald das Kind tief schläft wird die Intubation vorgenommen.

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