Schmerz bei Tumorerkrankungen

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Chemotherapie zur Schmerzlinderung bei Tumorerkrankungen

Zur Palliativmedizin siehe auch MedizInfo®Palliativmedizin

Eine Chemotherapie wird in der Regel durchgeführt, um eine bösartige Tumorerkrankung zu heilen oder zumindest den Krankheitsverlauf zu verzögern. Ist dies nicht mehr möglich, so kann eine Chemotherapie auch palliativ angewandt werden mit dem Ziel Schmerzen und andere Symptome einer Tumorerkrankung möglichst zu reduzieren. Manchmal lässt sich durch eine palliative Chemotherapie auch eine Lebensverlängerung erreichen.

 

Wirkmechanismus der Chemotherapie

Die Wirkungsweise einer Chemotherapie besteht darin, dass sie die Vermehrung von Zellen hemmt. Davon sind gesunde Zellen ebenso betroffen, wie Krebszellen. Das äußert sich unter anderem in Form von Übelkeit, Erbrechen und Haarausfall. Da sich bösartige Tumorzellen jedoch in der Regel schneller teilen als gesunde Zellen, sind die Wirkungen der Chemotherapie auf die Krebszellen größer als auf das gesunde Gewebe.

 

Es sind vielfältige Nebenwirkungen möglich

Eine sehr wichtige Nebenwirkung der Chemotherapie ist die Beeinträchtigung der Knochenmarkfunktion. Das hat zur Folge, dass die für das Immunsystem wichtigen weißen Blutzellen (Leukozyten) und die für den Sauerstofftransport erforderlichen roten Blutkörperchen (Erythrozyten) nur eingeschränkt gebildet werden. Dies kann unter anderem eine erhöhte Infektanfälligkeit des Körpers nach sich ziehen. Weitere mögliche Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind:

  • Schleimhautentzündungen
  • Nervenstörungen
  • Durchfall
  • Leber- und Nierenstörungen
  • Lungenbeeinträchtigungen
  • Herzschädigung
  • allergische Reaktionen

Einige sehr belastende Nebenwirkungen - etwa die Übelkeit - können schon vor ihrem Auftreten durch die vorbeugende Gabe von Medikamenten reduziert bzw. vermieden werden.

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