Palliativmedizin

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Allgemeine Aspekte der Palliativmedizin
Das palliativmedizinische Team
Spezial:
Alte Menschen in der Palliativmedizin
Kinder in der Palliativmedizin

Die Sterbephase
Sterbehilfe, Sterbebegleitung, Patientenverfügung
Krankenpflege in der letzten Lebensphase

Beschwerdenkomplexe:
Dermatologische Beschwerden
Ernährung und Flüssigkeitsversorgung
Magen-Darm Beschwerden

Lungen- und Atemwegsbeschwerden
Neurologische Beschwerden
Seelische und geistige Beschwerden
Urologische Beschwerden

 

Auch wenn die Medizin immer wieder erstaunliche Fortschritte macht  - der Mensch ist sterblich. Mit dieser einfachen Tatsache beschäftigen wir uns in der Regel erst, wenn ein Anlass besteht. Das kann der älter werdende Vater sein, ein unheilbar kranker Freund, das krebskranke Kind oder die eigene Herzerkrankung. Die Palliativmedizin beschäftigt sich mit Menschen, deren Erkrankung unheilbar ist. Sie hat das Ziel, diesen Menschen die bestmögliche Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten. Für diese schwere Aufgabe ist ein Team von Spezialisten erforderlich, das sich nicht nur mit den medizinischen Aspekten, sondern auch mit den psychologischen, geistigen und sozialen Herausforderungen bei der Versorgung palliativmedizinischer Patienten beschäftigt.

 

Allgemeine Aspekte der Palliativmedizin

Palliativmedizin

 

Was ist Palliativmedizin?
Palliativmedizinische Einrichtungen:
Palliativstation
Tagesklinik für Palliativmedizin
Krankenhausunterstützungsteams
Palliativmedizinische Komplexbehandlung
Hospize
Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienste
Ambulante Palliativpflegedienste
Palliativnetze
Quellen

Einrichtung zur Begleitung unheilbar kranker und sterbender Menschen gibt es in vielen Krankenhäusern. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht der Mensch, die Linderung seiner Beschwerden, die Verbesserung seine Lebensqualität, die Erhaltung seiner Selbständigkeit, so lange es geht. Auch soziale Belange, seelische und spirituelle Beratung sind ein wichtiger Aspekt.  
   

Das palliativmedizinische Team

 
 

Allgemeines zum Thema Teamarbeit
+ Teammitglieder
+ Was ist eine Balint-Gruppe?
+ Zusammenarbeit im Team
+ Konflikte innerhalb des Teams sowie mit Patienten und Angehörigen
+ Zusammenarbeit von stationärem und ambulantem Team
+ Stress durch die Tätigkeit in der Palliativmedizin
+ Burnout-Syndrom
Übermittlung schlechter Nachrichten
+ Allgemeine Aspekte
+ Vorbereitung auf die Überbringung schlechter Nachrichten
+ Die Übermittlung einer schlechten Nachricht
+ Vermittlung von Hoffnung und Trost im Angesicht einer schlechten Prognose
+ Mögliche Reaktionen auf den Erhalt einer schlechten Nachricht
+ Beendigung des Gesprächs und vorgehen danach
Umgang mit den eigenen Gefühlen
+ Erkennen der eigenen Gefühle und ihres Einflusses
+ Entstehung und Auswirkungen von Gefühlen, Meinungen und Überzeugungen
+ Übertragung der eigenen Gefühle, Meinungen und Überzeugungen
+ Umgang mit Schuldgefühlen
+ Anerkennung persönlicher und beruflicher Grenzen
Allgemeine ethische Prinzipien der palliativmedizinischen Arbeit
+ Umfassende Fürsorge für den Patienten
+ Gutes Tun und Schaden vermeiden
+ Vermeidung einer in die Länge gezogenen Sterbephase
+ Besprechung und Erläuterung der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten

 

In der Palliativmedizin werden schwer kranke und sterbende Menschen betreut. Diese komplexe Aufgabe erfordert ein Team, das sich aus vielen verschiedenen Berufen zusammensetzt - ein multidisziplinäres Team. Die Bedeutung der Teamarbeit für die Betreuung von Palliativpatienten lässt sich durch folgende Auffassung des Begriffes "Team“ verdeutlichen: together everyone achieves more (zusammen erreicht jeder mehr).  
   

Alte Menschen in der Palliativmedizin

 

Alterungsbedingten Veränderungen des Körpers:
Atmungsorgane
Bewegungsapparat
Gehirn und Psyche
Haut und Haare
Herz-Kreislauf-System
Hormonsystem
Immunsystem
Knochenmark
Körpertemperatur
Nieren und ableitende Harnwege
Sexuelle Funktion
Sinnesorgane
Verdauungssystem
Kommunikation mit alten Menschen
Häufige Todesursachen bei alten Menschen
Linderung von Schmerzen bei alten Menschen
Quellen

Das Leben ist ein unaufhörlicher Prozess von Veränderungen. Auch Alterungsprozesse gehören zum Leben. Alt sein ist keine Krankheit, sondern ein besonderer Lebensabschnitt, in den jeder Mensch ganz allmählich hineinwächst.
Körper und Geist verändern sich. Das zeigt sich nicht nur in Lachfalten und grauen Haaren. Atmung, Verdauung, Immunsystem, Sinnesorgane, Schlafverhalten und viele andere Bereiche des menschlichen Organismus verändern sich ebenfalls.

Definitionsgemäß beginnt der Lebensabschnitt "Alter" mit dem Erlöschen der Fortpflanzungsfähigkeit und endet mit dem Tod. Außerdem wird das Alter als Zustand einer eingeschränkten Angepasstheit an die körperlichen und seelischen Beanspruchungen des Lebens beschrieben. Die maximale menschliche Lebenserwartung liegt bei ungefähr 115 Jahren.

   

Kinder in der Palliativmedizin

 

 

Lebensbegrenzende Erkrankungen bei Kindern
Anforderungen an Einrichtungen der kindlichen Palliativversorgung
Schmerzmessung bei Kindern
Hilfen bei belastenden Untersuchungen
Quellen

Unter einer palliativmedizinischen Betreuung speziell von Kindern versteht man eine aktive und umfassende Versorgung von Kindern mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung. Dabei sollten körperliche, emotionale, soziale und spirituelle Aspekte berücksichtigt werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt einer bestmöglichen Lebensqualität für das schwer kranke und sterbende Kind.  
   

Dermatologische Symptome bei Palliativpatienten

 
 

Schlecht heilende Wunden
Juckreiz
Quellen

Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan und die sichtbare Begrenzung des Körpers. Bei Palliativpatienten ist die Haut häufig sowohl durch direkte Folgen der Primärerkrankung, als auch durch Nebenwirkungen der Therapie belastet und es kann zu erheblichen Beschwerden kommen.  
   

Ernährung und Flüssigkeitsversorgung bei Palliativpatienten

 
 

Anorexie-Kachexie-Syndrom
Ernährung bei Anorexie-Kachexie-Syndrom
Flüssigkeitsversorgung
Quellen

Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Nährstoffen und Flüssigkeit ist für jeden Menschen lebenswichtig. In der Palliativmedizin, bei schwer kranken und sterbenden Menschen, kommt diesem Bereich eine besondere Bedeutung zu. Häufig schwächt mangelndes Interesse an Essen und Trinken den schwerkranken Menschen zusätzlich und die Lebenserwartung verringert sich weiter. Fast jeder zweite Palliativpatient ist davon betroffen.  
   

Magen-Darm Beschwerden in der Palliativmedizin

 
 

Übelkeit und Erbrechen
Verstopfung
Darmverschluss
Schluckauf
Bauchwassersucht
Quellen

Viele Patienten mit einer unheilbaren Erkrankung, leiden häufig auch unter verschiedenen Magen-Darm-Beschwerden. Die Diagnostik und Behandlung dieser Beschwerden nehmen daher nicht selten einen großen Raum in der palliativmedizinischen Versorgung ein. Dabei muss abgewogen werden zwischen dem medizinisch Machbaren und der Lebensqualität des Patienten. Das ist keine leichte Entscheidung.  
   

Lungen- und Atemwegsbeschwerden in der Palliativmedizin

 
 

Luftnot - Dyspnoe
Terminales Rasseln - Todesrasseln
  Therapie
  - Beta-2-Rezeptor-Agonisten
  - Anticholinergika
  - Metyhlxanthine - Theophyllin
  - Glukokortikoide
  - Opioide
  - Antibiotika
  - Pflegerische Maßnahmen
  - Physiotherapie
  - Psychosoziale Begleitung
Husten
Bösartiger Pleuraerguss

 

Atemwegsbeschwerden, insbesondere Luftnot, treten in der Palliativmedizin häufig auf. Sie können sowohl Folge einer Krebserkrankung sein, als auch unabhängig von Tumoren auftreten. Da die Atmung, bzw. der eingeatmete Sauerstoff essentieller Bestandteil des Zellstoffwechsels ist, wirkt sich eine Störungen in der Sauerstoffaufnahme auf den gesamten Körper der schwerkranken Patienten aus. Außerdem sind Atemwegsbeschwerden sehr belastend und werden nicht selten von Todesängsten begleitet.  
   

Neurologische Symptome in der Palliativmedizin

 
 

Epileptische Anfälle (Krampfanfälle)
Schwindel
Polyneuropathien
Lagerungsschäden
Paraneoplastische Erkrankungen
Spinales Kompressionssyndrom
Meningeosis neoplastica
Quellen

Das Nervensystem wird bei unheilbaren Erkrankungen, insbesondere bei Tumorerkrankungen auf vielfältige Weise in Mitleidenschaft gezogen. Tumore wachsen in gesunde Strukturen hinein oder beanspruchen so viel Raum, dass es zu Kompressionsschäden führt. Auch die Therapie kann zusätzlich noch neurologische Beschwerden verursachen. Hier finden Sie einen Überblick über die häufigsten neurologischen Beschwerdenkomplexe in der Palliativmedizin.  
   

Psychiatrische Symptome - Seelische und geistige Beschwerden bei Palliativpatienten

 
 

Häufige seelische und geistige Beschwerden bei Palliativpatienten:
- Angststörungen
- Anpassungsstörungen, Belastungsreaktionen, Posttraumatische Belastungsstörungen
- Chronische organische Erkrankungen mit begleitenden seelischen oder geistigen Beschwerden
- Depressionen
- Delir
- Dissoziative Störungen
- Müdigkeitssyndrom
- Schlafstörungen
- Selbstmordtendenzen
Häufigkeit
Ursachen
Medikamentöse Therapie
Psychotherapie
Therapie bei akuten Selbstmordtendenzen
Quellen

Die Palliativmedizin beschäftigt sich mit Menschen, deren Erkrankung unheilbar ist. Es ist verständlich, dass Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung nicht nur körperlich geschädigt werden. Allein das Bewusstsein, dass die Krankheit nie wieder weg geht, dass sich im Verlauf schwere Symptome zeigen werden, dass Hilfsbedürftigkeit und Schmerzen zunehmen - das kann zu vielfältigen psychiatrischen Beeinträchtigungen führen. Bei ungefähr 80 Prozent aller Palliativpatienten treten im Verlauf der palliativmedizinischen Betreuung solche seelischen und geistigen Beschwerden auf.  
   

Beschwerden des Harntrakts - Urologische Symptome

 
 

Urologische Symptome und ihre Ursachen
Therapeutischer Handlungsbedarf
Vorübergehende Harnableitung
Dauerhafte Harnableitung
Therapie bei Makrohämaturie und Blasentamponade
Blasenentleerungsstörungen
Quellen

Beschwerden des Harntrakt beziehen sich insbesondere auf Probleme beim Wasserlassen. Die Bandbreite reicht von der Unmöglichkeit, den Urin zu halten bis hin zur Unmöglichkeit, Wasser zu lassen. Bei Menschen mit unheilbaren Erkrankungen sind diese Symptome häufig anzutreffen und können vielfältige Ursachen haben. Urologische Beschwerden können äußerst belastend sein und eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten.  
   

Die Sterbephase

 
 

Einleitung und Begriffserklärung
Häufung von Symptomen und schnelle Symptomveränderung
Umstellung der Medikamente
Flüssigkeit- und Nahrungszufuhr
Begleitung des Patienten und seiner Familie
Symbolsprache Sterbender
Besondere Bedürfnisse sterbender Palliativpatienten
Besondere Bedürfnisse von Angehörigen sterbender Palliativpatienten
Palliative Sedierung
Quellen

Zu den Grundsätzen der Palliativmedizin gehört es, das Sterben und den Tod als normale Bestandteile des Lebens zu betrachten. Entsprechend sollen Sterben und Tod aus palliativmedizinischer Sicht weder beschleunigt noch verzögert werden. Die Sterbephase umfasst die letzten Stunden (selten Tage) des Lebens. Ziel der Betreuung ist es jetzt, einen friedlichen Übergang zu ermöglichen und die Angehörigen zu stützen.  
   

Sterbehilfe, Sterbebegleitung, Patientenverfügung

 
 

Sterbehilfe
Sterbebegleitung
Vorsorgedokumente
Quellen

Der Tod ist eine Gewissheit des Lebens. In der Palliativmedizin weiß jeder Patient gerade um diese Unausweichlichkeit. Lebenszeit ist nicht mehr ungewiss, der Tod absehbar. Jeder Palliativpatient wünscht sich einen Tod, der mit möglichst wenig Leiden verbunden ist. Eine der zentralen Aufgaben der Palliativmedizin ist es, das unausweichliche Sterben des Palliativpatienten zu erleichtern. Dabei gelangen alle Mitglieder des Teams immer wieder in Grenzbereiche, die auch ihren Ausdruck finden in der Diskussion um Sterbehilfe. Hier und an dieser Stelle darf das Problem nicht verleugnet werden.  
   

Krankenpflege in der letzten Lebensphase

 
 

Aufgaben der Palliativpflege
Ausbildung in Palliativpflege
Palliativpflege als ganzheitliche Pflege
Bedeutung der Palliativpflege bei der Schmerztherapie
Palliativpflege bei
+ Bauchschmerzen
+ Luftnot
+ Trockener und schmerzhafter Mund
+ Wunden durch aufbrechende Tumoren
+ Verstopfung
Quellen

In der Palliativmedizin werden viele Maßnahmen auch der ärztlichen Verordnung von Pflegekräften durchgeführt. Sie haben täglich einen oft sehr intensiven Kontakt um schwerkranken Patienten. Dabei gilt der Grundsatz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Pflegerische Maßnahmen orientieren sich in der Palliativmedizin nicht am medizinisch möglichen, sondern an den individuellen Wünschen, Bedürfnissen und Möglichkeiten des Betroffenen.  
       




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