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Karies: Die Wurzelbehandlung

Bei einem toten Zahn ist das Zahnmark zerstört

Wenn das Zahnmark, die Pulpa, chronisch entzündet oder sogar schon abgestorben ist muss eine zahnärztliche Behandlung der Zahnwurzel erfolgen. Hierbei wird alles absterbende oder verweste Zahnmark mit Reibahlen, Feilen, Reinigungslösungen, Ultraschall oder neuerdings mit Laser aus dem Inneren der Zahnwurzel entfernt. Eine solche Behandlung kann, je nach Methode und Form und Ausdehnung des Wurzelkanals, mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

 

Füllung luftdicht und blasenfrei

Ist das Zahnmark bis an die Wurzelspitze entfernt worden, wird der nun hohle Wurzelkanal getrocknet und dann luftdicht und blasenfrei aufgefüllt, damit sich keine Bakterien mehr einnisten und vermehren können.

 

Wurzelbehandelte Zähne verhalten sich jahrelang wie ein lebender Zahn

Ein Zahn, der so behandelt wurde, wird häufig als "toter" Zahn angesehen. Es ist jedoch nicht ganz tot, denn er wird über die durchblutete Wurzelhaut (Periodont) vom Knochen aus weiter mit Nährstoffen versorgt. Er kann sich noch jahrzehntelang wie ein lebender Zahn verhalten. Allerdings kann er nicht mehr auf Kälte, Wärme, süß und sauer reagieren. Die Wurzelhaut, mit der der Zahn im Knochen verwachsen ist,   bleibt weiterhin intakt und reagiert genauso auf Kaudruckveränderungen wie ein lebender Zahn. Er kann ebenso eine Parodontitis oder Karies bekommen.

 

Wurzelspitzen- Resektion bei stark verzweigten Wurzeln

Das Wurzelinneren ist bei manchen Menschen jedoch manchmal sehr stark verzweigt. Dann kann es sein, dass es auch mit hochmodernen Methoden wie Ultraschall oder Laser nicht gelingt, das Wurzelinnere vollständig zu säubern. Hier wäre es sinnvoll, den Zahn zu ziehen, oder die Wurzelspitze chirurgisch abzutrennen. Letzteres nennt sich: Wurzelspitzen-Resektion.

 

Wenn Infektionsherde bestehen beleiben...

Dabei ist es nicht immer einfach zu erkennen, ob ein solch winziger Infektionsherd im Zahn verblieben ist. Ein wurzelbehandelter Zahn, kann auf dem Röntgenbild ganz unauffällig erscheinen, wenn sich der chronische Entzündungsherd hinter der Wurzel verbirgt (Röntgenschatten). Bleibt der Herd bestehen, kann er eine krankmachende Wirkung auf den Gesamtorganismus oder einzelne Organe haben. Die so entstehenden Beschwerden werden dann häufig nicht mit dem wurzelbehandelten Zahn in Verbindung gebracht. ...(weiter)

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