Arterienerkrankungen

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Differentialdiagnose bei Raynaud-Syndrom

Die Akrozyanose zeigt teilweise gleiche Beschwerden.

Eine Erkrankung mit einem dem Raynaud-Syndrom ähnlichen Beschwerdebild ist die Akrozyanose. Diese beiden Erkrankungen müssen aber voneinander unterschieden werden. Allgemein sind mit dem Begriff "Akren" alle vom Rumpf abstehenden Körperteile wie Hände und Finger, Füße und Zehen und im Gesicht Nase, Kinn, Augenbrauen und Jochbögen gemeint.

 

Schmerzen, Geschwüre und sonstige Hautveränderungen treten bei der Akrozyanose nicht auf.

Bei der Akrozyanose zeigt sich eine ständige schmerzlose bläuliche Verfärbung der Hände und - seltener - der Füße, Nase und Ohren: Man nimmt an , das neben einem Vasospasmus (Gefäßkrampf) der kleinen Hautarterien eine Erweiterung der Kapillaren und kleinen Venen besteht. Die Finger und ggf. die Füße sind dauernd kalt, bläulich und schwitzen leicht. Sie können auch anschwellen. Die Zyanose (blau-rote Färbung der Haut durch Abnahme des Sauerstoffgehalts im Blut ) wird durch Kälteexposition verstärkt. Schmerzen, Geschwüre und sonstige Hautveränderungen treten nicht auf.

 

Oft reicht das Vermeiden von Kälte als Therapie aus.

Hier verordnet der Arzt nur Vermeidung von Kälte, in der Regel ist keine Behandlung erforderlich. Ggf. können gefäßerweiternde Medikamente wie beim primären Raynaud-Syndrom eingesetzt werden. Die Prognose ist gut, meist verschwindet die Akrozyanose in späteren Jahren .

 

Arteriosklerose als Ursache.

Weiter vom Raynaud-Syndrom zu unterscheiden ist die periphere Arteriosklerose. Manche Autoren ordnen die periphere Arteriosklerose aber auch als eine mögliche Ursache für ein sekundäres Raynaud-Syndrom ein.

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