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Dünndarmdivertikel

3 Prozent der Bevölkerung sind betroffen

Im Dünndarm treten vor allem zwei Arten von Divertikeln auf. Das Duodenaldivertikel ist ein Pseudodivertikel. Es kommt bei etwa 3 Prozent der Bevölkerung vor und ist eine recht häufige Erscheinung. Meistens bereitet es keine Beschwerden. In sehr seltenen Fällen kann es zu Komplikationen kommen. Dazu gehören u.a. Darmstenosen, Bauchspeicheldrüsenentzündungen (Pankreatitis), Darmdurchbrüche und Blutungen.

 

Das Meckel-Divertikel ist eine Besonderheit

Eine Besonderheit ist das Meckel-Divertikel, das zu den echten Divertikeln gehört. Es ist ein Überbleibsel des embryonalen Dottergangs, der sich bei etwa 2 Prozent der Bevölkerung findet. Die 2 bis 10 cm langen Ausstülpungen des Ileums befinden sich etwa 80 Zentimeter vor der Einmündung des Dünndarms in den Dickdarm (vgl. Aufbau und Funktion von Dünndarm und Dickdarm).

 

Salzsäure fördert die Bildung von Geschwüren

In Meckel-Divertikeln befindet sich in 75 Prozent der Fälle Magenschleimhaut, die auch Salzsäure produzieren kann (vgl. Magen). Aus diesem Grund neigt der Meckel-Divertikel eher zu Komplikationen. An der Darmwand, die dem Meckel-Divertikel gegenüber liegt, bilden sich leicht Geschwüre, die bluten oder durchbrechen können. Auch akute Entzündungen und Darmverschlüsse (Ileus) können auftreten. Die Betroffenen leiden unter wiederkehrenden Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutungen. Bei Darmverschlüssen kommt es zu Zeichen eines akuten Abdomens.

 

Therapie nur bei Beschwerden

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Behandelt werden Dünndarmdivertikel in der Regel nur, wenn sie Beschwerden bereiten und Komplikationen auftreten. Die Therapie besteht in der operativen Entfernung der Divertikel. Wird bei anderen Operationen im Bauchraum, z. B. bei einer Blinddarmoperation, zufällig ein Meckel-Divertikel entdeckt, so wird er vorsorglich mit entfernt, auch wenn er bisher noch keine Beschwerden verursacht hat.

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