Operationen und Eingriffe

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Was geschieht bei einer Teilnarkose?

Die Schmerzleitung wird unterbrochen

Bei der Vollnarkose, die auch Allgemeinanästhesie genannt wird, wird das Bewusstsein im Gehirn ausgeschaltet. Dagegen hat die Regionalanästhesie oder Teilnarkose einen anderen Ansatzpunkt: sie schaltet nicht unser Bewusstsein im Gehirn aus, sondern die Schmerzleitung vom Operationsgebiet zum zentralen Nervensystem wird unterbrochen. Durch diese Unterbrechung kommt der Schmerzreiz nicht mehr im Gehirn an. Das Gehirn kann uns dann nicht sagen "Das tut weh". Der Schmerzreiz kann nicht als Schmerz wahrgenommen werden.

 

Der Betroffene ist wach und ansprechbar

Bei Regionalanästhesie ist nur ein Teil des Körpers betäubt, der Betroffene ist aber ansonsten bei vollem Bewusstsein. Das Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) wird in die Umgebung des Hauptnervenbündels gespritzt, das die Schmerzimpulse aus dem Operationsgebiet an das zentrale Nervensystem weiterleitet. Es wird nicht, wie manchmal angenommen, direkt in den Nerv gespritzt.

 

15 Minuten bis zur Wirkung

Das Lokalanästhetikum benötigt etwa 15 Minuten, um in die Nervenfasern einzudringen. Danach werden die Schmerzimpulse nicht mehr zum Gehirn weitergeleitet. Umgekehrt ist natürlich auch die Nervenleitung vom Gehirn zu den Muskeln unterbrochen. Dadurch kommt es zu einer Muskelerschlaffung in der betreffenden Körperregion.

 

Anwendung bei OP's an Armen, Beinen und Unterbauch

Der Vorteil der Teilnarkose besteht darin, dass die Nebenwirkungen und Risiken einer Vollnarkose mit Beatmung vermieden werden können. Die Regionalanästhesie ist aber nicht bei allen Operationen möglich und wird vor allem bei Eingriffen an Armen und Beinen, sowie am Unterbauch angewandt.

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