Schlaganfall

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Folgen eines Schlaganfalls
Inhaltsübersicht:
Ischämien der dominanten Großhirnhälfte
Ischämien der nichtdominanten Großhirnhälfte
Ischämien des Auges
Ischämien des Hirnstamms
Ischämien des Kleinhirns
Die Folgen sind nicht zwangsläufig.
Bücher zum Thema aussuchenBücherliste "Rehabilitation und Schlaganfall"
Die Folgen eines Schlaganfalls sind vielfältig und hängen ab von der Größe und der Lokalität des betroffenen Gebietes. Die in der nachfolgenden Liste zusammengefassten möglichen Folgen müssen keineswegs immer und bei jedem Schlaganfall eintreten. Die Folgen lassen sich durch eine frühzeitige und fachgerechte Rehabilitation stark vermindern.

 

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Ischämien der dominanten Großhirnhälfte
  • Hemiparese/Hemiplegie (Halbseitenlähmung),
  • Hemihypästhesien (Halbseitengefühlsstörungen),
  • verminderte Fähigkeit, Frustrationen zu verkraften,
  • Hemianopsie (halbseitiger Gesichtsfeldausfall),
  • verlangsamte Informationsverarbeitung,
  • Apraxie (Störung zusammengesetzter Bewegungsabläufe),
  • gestörte Recht-Links-Unterscheidung,
  • Aphasie (Sprachstörung),
  • Verlangsamung oder Zwanghaftigkeit,
  • epileptische Anfälle.

 

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Ischämien der nichtdominanten Großhirnhälfte
Landesselbsthilfeverband Schlaganfallbetroffener und gleichartig Behinderter e.V., Gartenstr. 5, 10115 Berlin, Tel. 030/285184301 (Di. und Do. 10.00 - 14.00)
mwz@baua.de
  • Hemiparese/Hemiplegie (Halbseitenlähmung),
  • Hemihypästhesien (Halbseitengefühlsstörungen),
  • Hemianopsie (halbseitiger Gesichtsfeldausfall),
  • Neglect (Vernachlässigung der gegenüberliegenden Körperseite),
  • Gedächtnisprobleme,
  • gestörtes abstraktes Denken,
  • schlechtes Urteilsvermögen, Neigung zu Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit,
  • leichte Ablenkbarkeit,
  • vermehrte Spontansprache,
  • räumliche und zeitliche Orientierungsstörung,
  • emotionale Labilität,
  • Interesse- und Motivationslosigkeit,
  • epileptische Anfälle.

 

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Ischämien des Auges
  • Netzhautinfarkt (bleibende Sehstörung),
  • Amaurosis fugax (vorübergehende Sehstörung durch eine kleine Embolie in Netzhautgefäßen). Die Amaurosis fugax ist als TIA zu bewerten.

 

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Ischämien des Hirnstamms
  • "gekreuzte" Störungen,
  • Hemianopsie (halbseitiger Gesichtsfeldausfall)
  • beidseitiger Gesichtsfeldausfall,
  • Doppelbilder, Schwindel, Schluckstörungen, Gangunsicherheit,
  • halbring- oder ringförmige Gefühlsstörungen um Mund oder Nase,
  • Bewusstseinsstörungen von Schläfrigkeit bis Bewusstlosigkeit,
  • Störungen der Vitalfunktionen (Puls, Blutdruck, Atmung),
  • Übelkeit und Brechreiz.

 

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Ischämien des Kleinhirns
  • gestörte Bewegungs- und Gleichgewichtskontrolle,
  • Schwindel, Übelkeit und Brechreiz.

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