Diabetes

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Unterschiedlicher Nährstoffbedarf der Diabetestypen

Beratung durch Fachkräfte

Einzelheiten einer gesunden, für Diabetiker geeigneten Ernährung können im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung gelernt werden. Diese Ernährungsberatung wird vom Arzt verschrieben und sollte auch gelegentlich wiederholt werden, beispielsweise um konkrete Fragen zu klären.

 

Jeder hat das Recht auf Schulung

Natürlich ist das leicht gesagt. Ernährungsumstellung. Oder sogar abnehmen. Aber es ist unabdingbar notwendig. Deshalb ist es auch wichtig, sich individuell und persönlich beraten zu lassen. Darauf hat jeder Diabetiker ein Recht. Geben Sie sich nicht mit allgemeinen Hinweisen oder  Broschüren zufrieden. Jeder Diabetiker sollte eine fachgerechte Schulung erhalten. Nur so lassen sich auf Dauer eine individuell angepasste Ernährungsumstellung  und eine gut eingestellte Diabetestherapie erreichen.

 

Grundsätzlich gelten folgende Richtlinien:

Typ-1- Diabetiker:

  • gesunde, ausgewogene Ernährung
  • Abstimmung zwischen Insulindosis, Ernährung und körperlicher Aktivität

 

Jugendliche Typ-2- Diabetiker:

  • Beachtung des altersentsprechenden Energiebedarfs
  • keine Tabuisierung von Süßigkeiten (aber sehr bewusster Umgang damit)

 

Normalgewichtige erwachsene Typ-2- Diabetiker:

  • bedarfsgerechte, gesunde Ernährung, in der Regel täglich 25 bis 30 kcal pro Kilogramm Körpergewicht (das entspricht bei einem Menschen mit einem Körpergewicht von 70 kg 1750 bis 2100 kcal pro Tag)

 

Übergewichtige erwachsene Typ-2-Diabetiker:

  • kalorienreduzierte, gesunde Ernährung, in der Regel täglich 500 bis 800 kcal weniger als bei normalgewichtigen erwachsenen Diabetikern (siehe oben). Auf diese Weise ist ungefähr mit einem Gewichtsverlust von einem Kilogramm innerhalb von 2 Wochen zu rechnen. Außerdem wird durch einen Gewichtsverlust - auch wenn nicht das Normalgewicht erreicht wird - die Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren verbessert, und die Medikamentendosis kann eventuell reduziert werden.

 

Gestationsdiabetes:

  • ballaststoffreiche Kost, das heißt viele Vollkornprodukte sowie reichlich Obst, Salat und Gemüse
  • Deckung des Kalorienbedarfs von täglich 30 bis 40 kcal pro Kilogramm Körpergewicht (für eine Schwangere mit einem Körpergewicht von 70 kg sind das 2100 bis 2800 kcal pro Tag)
  • Einschränkung des Salzverzehrs bei gleichzeitig bestehendem Bluthochdruck. Dabei sollte auch auf "verstecktes" Salz geachtet werden, z.B. in Fertigprodukten, Saucen oder Wurst und Käse.

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