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Energie für den Körper

Der Organismus arbeitet selbst im Schlaf

In unserem Körper ist immer was los. Selbst im Schlaf finden Aktionen statt: Das Herz schlägt, wir atmen regelmäßig und die Verdauung hört auch nicht einfach auf. Wenn wir wach sind, kommen vielfältige Aktionen hinzu. Denken und fühlen, sprechen und zuhören, laufen, arbeiten, erholen, entspannen.

 

Energie muss immer zur Verfügung stehen

Für all das braucht der Körper ständig Energie. Einen Motor kann man ausschalten, wenn man ihn nicht gebraucht. Das spart Treibstoff. Der Organismus hat keinen "Aus-Knopf". Im Gegenteil: Sogar im Schlaf werden unsere Körperzellen mit Energie versorgt, damit wir morgens auch fit und ausgeruht sind und die Grundfunktionen aufrecht erhalten werden können.

 

Nahrung liefert Energie

Die Energie gewinnt unser Körper aus der Nahrung, die wir essen und trinken. In den Körperzellen werden die Nahrungsbestandteile so zerlegt und verarbeitet, dass Energie entsteht. Wichtig ist für die Energiegewinnung auch der Sauerstoff, den wir über die Atmung in den Körper aufnehmen. Er wird bei der Umwandlung von Nahrungsbestandteilen in Energie benötigt.

 

Eiweiße

Die wichtigsten Bestandteile der Nahrung sind Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate:
  • Eiweiße oder Proteine bestimmen in großem Maße die Funktion und die Struktur des menschlichen Körpers. Sie sind in allen Organen zu finden und ein Hauptbestandteil der Muskulatur. Jede Körperzelle im Menschen besteht hauptsächlich aus Eiweißen. Aminosäuren sind die Bausteine der Eiweiße. Im Körper vorkommende Eiweiße sind in der Regel aus 100 bis 500 Aminosäuren zusammengesetzt. Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Joghurt, Quark, Käse, Hülsenfrüchte, Getreide und Kartoffeln sind die wichtigsten Eiweißlieferanten. Beim Abbau von Eiweiß entstehen viele Säuren. Ausführliche Infos zu Eiweiße finden Sie hier.

 

Fette

  • Fette und Öle liefern sehr viel Energie. Sie werden außerdem z. B. für den Aufbau von Zellwänden benötigt. Fette enthalten aber auch fettlösliche Vitamine, z. B. A, D, und E und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Fette sind enthalten in Butter, Margarine, Pflanzenöl, Bratfett, Creme fraiche, Mayonnaise, Sahne, Käse, Wurst und Nüssen. Die Tageszufuhr sollte 80 bis 100 Gramm nicht überschreiten. Dieser Richtwert wird aber gerade in den Industriestaaten deutlich überschritten. Dadurch steigt das Risiko für Übergewicht, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nicht jedes Fett und jedes Öl ist gleich. Die Qualität von Fetten und Ölen kann sehr unterschiedlich sein. Ausführliche Infos zu Fetten finden Sie hier.

 

Kohlenhydrate

  • Kohlenhydrate sind die Hauptenergielieferanten, die sich aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff zusammensetzen. Sie sind vor allem zu finden in Getreide und Getreideprodukten, z. B. Brot, Müsli, Reis, Nudeln, Haferflocken. Außerdem liefern pflanzliche Lebensmittel Kohlenhydrate in Form von Zucker- und Stärkearten und vielen Ballaststoffen. Ausführliche Infos zu Kohlenhydraten finden Sie hier.

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