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Alzheimer und Demenz

Diagnose der Alzheimer-Krankheit:
Laboruntersuchungen

Das Blut gibt Hinweise auf vielfältige Erkrankungen.

Bei der Untersuchung des Blutes können eine Reihe von Erkrankungen entdeckt werden, die ebenfalls zu einer Demenz führen können. Das sind insbesondere Stoffwechselstörungen wie Schilddrüsenerkrankungen, Lebererkrankungen oder Diabetes, Vitaminmangelerkrankungen (insbesondere Folsäure, B12, B1), Folgen chronischer Vergiftungen durch Drogen, Beträubungsmittel, Alkohol oder Schwermetalle. Auch Infektionskrankheiten wie HIV oder Borreliose oder Geschlechtskrankheiten können durch Blutuntersuchungen entdeckt werden.

 

Die Untersuchung des Liquor ist bei Alzheimer sehr aufschlussreich.

Eine weitere Laboruntersuchung ist die Untersuchung des Nervenwassers, oder Liquor. Die Untersuchungen sind notwendig, denn man kann dort Bruchstücke der typischen Amyloid-Ablagerungen und Tau-Protein nachweisen. Dies ist ein sehr wertvoller Hinweis für die richtige Diagnose. Deshalb kann auf die Untersuchung nicht verzichtet werden.

 

Bei einer Lumbalpunktion wir Liquor aus dem Rückenmarkskanal entnommen.

Der Liquor wird auch als Nervenwasser bezeichnet und umfließt das Gehirn und das Rückenmark. Es ist eine farblose und klare Flüssigkeit, die u. a. Salze, Glucose und Proteine in unterschiedlicher Konzentration enthält. Die wenigen notwendigen Tropfen für eine Untersuchung werden mit Hilfe einer Lumbalpunktion gewonnen. Viele Menschen haben Angst vor dieser Untersuchung. Sie ist aber bei fachgerechter Durchführung, oft nicht schmerzhafter, als eine Blutabnahme. Bei einer Lumbalpunktion wird nicht das Rückenmark punktiert (ein häufiges Vorurteil). Die Einstichstelle liegt so tief an der Wirbelsäule, daß das Rückenmark gar nicht mehr bis zu dieser Stelle reicht. Dennoch befinden sich an der Stelle der Lumbalpunktion im Rückenmarkskanal noch einzelne Nervenwurzeln, die bei Berührung eine sehr kurzes elektrisierendes Gefühl in einem Bein hervorrufen können. Die Lumbalpunktion dauert meistens nur wenige Minuten. Wichtig ist, daß der Patient sich entspannt und sein Körper deutlich nach vorne gekrümmt ist. Dazu legt sich der Patient am besten mit angewinkelten Oberschenkeln auf die Seite. Das erleichtert die Punktion. Nach der Entnahme sollte der Patient noch ungefähr 12 Stunden ruhig und entspannt liegen bleiben.

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