Rauchen und Raucherentwöhnung

Bücher zum Thema aussuchen Bücherliste: Rauchen

Rauchen: Zahlen und Fakten
Wirkungen der wichtigsten Inhaltstoffe des Tabakrauchs
Abhängigkeits- und Entzugssymptome

Gefahren beim Passivrauchen
Krankheiten, die durch Rauchen begünstigt werden Vorteile der Rauchentwöhnung

Rauchentwöhnung ohne Medikamente
Nikotinersatzstoffe
Bupropion
Vareniclin
 

Gewichtszunahme bei Rauchentwöhnung
Tipps, die Ihnen den Ausstieg erleichtern

Nikotininhaler

Handhabung dem Rauchen sehr ähnlich

Der Nikotin-Inhaler ist in der Form einer Zigarette nachempfunden. Er ist vor allem für Raucher geeignet, denen beim Rauchverstopp das Gefühl einer Zigarette in der Hand und im Mund fehlt. Der Inhaler besteht aus einem Mundstück, das mit austauschbaren Nikotinpatronen bestückt wird. Das Nikotin wird beim Saugen in Form von Dampf freigesetzt und gelangt über die Mundschleimhaut in den Körper. Ein wirksamer Nikotinspiegel wird nach von 15 bis 30 Minuten erreicht. Ziel der Anwendung ist es, das Verlangen nach einer Zigarette zu verringern und die Entzugssymptome abzuschwächen.

 

Anwendung

Bei Rauchverlangen wird eine Patrone in das Mundstück eingesetzt. Danach ziehen oder saugen Sie etwa 20 Minuten lang. Der Inhaler kann jede Stunde 1 mal angewendet werden. Eine Patrone reicht für 7 bis 8 Anwendung. Die Häufigkeit der Anwendung richtet sich nach dem Rauchverlangen. Bei einem Zigarettenkonsum von weniger als 20 Zigaretten pro Tag sollte in den ersten 12 Wochen etwa 3 bis 4 Patronen am Tag verbraucht werden. Danach erfolgt über 6 bis 8 Wochen eine Reduktion auf eine Patrone täglich. Bei einem Zigarettenkonsum von mehr als 20 Zigaretten pro Tag sollte in den ersten 12 Wochen etwa 4 bis 6 Patronen am Tag verbraucht werden. Danach erfolgt über 3 bis 4 Wochen eine Reduktion auf 2 bis 4 Patrone täglich und anschließend eine Phase von 3 bis 4 Wochen mit nur 1 Patrone täglich. Eine Anwendung über mehr als 6 Monate wird nicht empfohlen.

 

Nebenwirkungen beachten

Die Handhabung ist leicht und individuell einsetzbar. Allerdings ist die Dosierung nicht immer gleichmäßig. Die Gegenanzeigen auf der Packungsbeilage sollten beachtet werden.

 

Suchtverhalten wird nicht verändert

Durch die Anwendung im Bedarfsfall und durch die dem Rauchen ähnliche Handhabung wird das Suchtverhalten der Betroffenen nicht verändert. Darum kann es nach dem Absetzen zu Rückfallsituationen kommen.

Top

Zur Startseite
Rauchen und Rauchentwöhnung

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas