Rauchen und Raucherentwöhnung

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Gefahren beim Passivrauchen

Die Schädlichkeit des Passivrauchens ist zweifelsfrei nachgewiesen

Dass Rauchen der eigenen Gesundheit schadet, mag für den Raucher verständlich sein. Warum aber Passivrauchen auch gefährlich für alle Anwesenden ist, ist für manchen Raucher nicht leicht ersichtlich. Das ist auch dauernder Streitpunkt zwischen Rauchern und Nichtrauchern. Dabei sind die Folgen des Passivrauchens heute wissenschaftlich schon sehr gut untersucht. Die Schädlichkeit des Passivrauchens ist zweifelsfrei nachgewiesen.

 

Das Krebsrisiko steigt durch Passivrauchen erheblich

Etwa ein Viertel des Zigarettenrauchs nimmt der Raucher selber beim Inhalieren als so genannten "Hauptstromrauch" auf. Drei Viertel werden beim Ausatmen und beim Glimmen der Zigarette zwischen den einzelnen Zügen als "Nebenstromrauch" an die Umgebungsluft abgegeben. Dieser Rauch enthält Untersuchungen zufolge eine etwa 30 mal höhere Konzentration an krebserregenden Substanzen, als der inhalierte Hauptstromrauch. In einem verqualmten Raum anwesend zu sein, bedeutet pro Stunde so viele Giftstoffe einzuatmen, als hätte man selbst eine Zigarette geraucht. Wer regelmäßig Zigarettenrauch einatmen muss, hat deshalb auch ein 20 bis 40 Prozent höheres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden, von der Gefahr an Lungenkrebs zu erkranken abgesehen.

 

Durch Passivrauchen sterben jährlich viele Menschen

Die Wiener Krebshilfe-Krebsgesellschaft schreibt in ihrem 2005 veröffentlichten Fragenkatalog "100 Antworten auf Fragen zum Thema (Nicht)Rauchen: "Luftverschmutzung durch Tabakrauch ist nicht nur Belästigung, sondern eine tödliche Gefahr: Allein durch unfreiwilliges Einatmen von Tabakrauch am Arbeitsplatz sterben in Österreich jährlich über 500 Menschen an Herzinfarkt, ebenso viele an Schlaganfall und ca. 90 Personen an Lungenkrebs. Krebs durch unfreiwilliges Einatmen von Tabakrauch des Partners bzw. Arbeitskollegen kann auch in den Nebenhöhlen, der Gebärmutter (Cervix) und in der Brustdrüse auftreten, wobei bestimmte Frauen durch Erbfaktoren stärker gefährdet sind. Insgesamt scheint sich das Brustkrebsrisiko vor der Menopause durch Passivrauchen zu verdoppeln. Tabakrauch in der Wohnung macht vor allem Kinder krank, zum Teil mit tödlichem Ausgang (Plötzlicher Kindstod, Lungenentzündung, Asthma)."

 

Aus diesen Gründen wird in den letzten Jahren Rauchen in öffentlichen Räumen von vielen Nichtrauchern immer weniger toleriert und zunehmend eingeschränkt.

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