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Lyme-Arthritis
 

Borreliose
im Internet

 
Kurzinfo: Lyme-Arthritis
Symptome Monate bis Jahre nach dem Zeckenstich im Stadium II der Borreliose: Rote, geschwollene, schmerzende Gelenke. Oft nur ein Gelenk betroffen. Vielfach auch schmerzloser Verlauf. Gelenkfehlfunktion.
Wann zum Arzt? Bei Verdacht sofort.
Therapie Antibiotika, siehe Therapieempfehlung Stadium III der Borreliose
Vorbeugung Vermeidung von Zeckenstichen, frühzeitiges fachgerechtes Entfernen der Zecke
Meistens ist eines der großen Gelenke betroffen. Monate bis Jahre nach einem Zeckenstich kann eine Borreliose als Krankheitsmanifestation eine Arthritis ausbilden. Die Lyme-Arthritis ist eine Gelenkentzündung, vorwiegend an einzelnen großen Gelenken, z. B. Hüftgelenk oder Kniegelenk. Sie kann sich spontan zurückbilden und dann an einem anderen Gelenk wieder auftreten. Welche Vorgänge im Gelenk zu einer Entzündung und Veränderungen an Gelenkknorpel und Knochen führen, finden Sie hier genau beschrieben.

 

Laboruntersuchungen sichern die Diagnose. Auslöser der Lyme-Arthritis sind Borrelien in den Gelenken. Wie die Borrelien in die Gelenkhöhle gelangen, ist bisher noch nicht eindeutig geklärt und wird zum Teil kontrovers diskutiert. Um die Erreger nachzuweisen, kann das Gelenkpunktat oder Material aus einer Synovialisbiopsie untersucht werden.

 

Rötung und Schwellung, mit und ohne Schmerzen. Kennzeichen einer Lyme-Arthritis sind rote, geschwollene und schmerzende Gelenke. Sehr häufig ist nur ein Gelenk betroffen und in vielen Fällen verläuft die Erkrankung auch schmerzlos. Es kann sich auch ein Gelenkerguss bilden. Bei langanhaltendem Verlauf kann es zu einer Gelenkveränderung kommen, die zu Fehlfunktion und Fehlstellung des Gelenkes führen kann.

 

Therapie mit Antibiotika. Kommt eine Lyme-Arthritis ohne begleitende Symptome wie z. B. ACA oder neurologische Ausfallerscheinungen (Bannwarth-Syndrom) vor, so kann die Borreliose als Ursache der Erkrankung leicht übersehen werden. Der Grund dafür ist, dass ein Zeckenstich, oder auch frühe Symptome der Borreliose wie das Erythema migrans oder das Borrelien-Lymphozytom, oft schon in Vergessenheit geraten sind. Oft liefert erste eine Laboruntersuchung den entscheidenden Hinweis. Erst dann kann gezielt therapeutisch vorgegangen werden. Die Therapie besteht in der Gabe von Antibiotika nach dem Therapieempfehlungen des Stadiums III der Borreliose.

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