Hämatologie - Erkrankungen des Blutes

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Was ist Thrombophilie?

Neigung zu Thrombosen

Thrombophilie, auch thrombophile Diathese genannt, kennzeichnet ganz allgemein die Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) in den Blutgefäßen. Der Begriff umfasst verschiedene Gerinnungsstörungen, die mit einer erhöhten Bereitschaft zur Ausbildung der gefürchteten Thrombosen in Venen oder Arterien einhergehen. Thrombophilie tritt 3 bis 10 mal häufiger auf als erhöhte Blutungsbereitschaft (hämorrhagische Diathese).

 

Ungleichgewicht im System der Blutgerinnung

Das Verhältnis zwischen gerinnungsaktivierenden und gerinnungshemmenden Substanzen (vgl. Blutgerinnung) ist normalerweise im menschlichen Blut genau ausgeglichen. Kommt es aus dem Gleichgewicht, entsteht bei zu geringer Gerinnungsaktivierung eine Blutungsneigung. Andererseits kommt es leichter zu Thrombosen, wenn zu wenig gerinnungshemmende Substanzen im Blut vorhanden sind.

 

Gestörte Regulation

Thrombophilie entsteht immer aufgrund einer gestörten Regulation

  • der plasmatischen Blutgerinnung (Abnahme der Gerinnungshemmstoffe)
  • der Blutplättchen (essentielle Thrombozythämie = zu viele Blutplättchen) oder
  • der verminderten Aktivität des Fibrinolysesystems

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Neigung zu Thrombosen - Thrombophilie

 




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