Hämatologie - Erkrankungen des Blutes

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Anämie

Anämie - Blutarmut

Blutarmut oder Anämie, wie sie in der Fachsprache genannt wird, ist eigentlich ein Symptom, denn Blutarmut kommt bei verschiedene Erkrankungen als Folge oder Begleiterscheinung vor. Allen gemeinsam ist die Unterversorgung der Organe mit Sauerstoff, der vom Blut nicht in ausreichender Menge von der Lunge zu den Zellen transportiert werden kann. Klassische Beschwerden sind Blässe der Haut und mehr noch der Schleimhäute, schnelle Ermüdbarkeit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Herzenge und Atemnot. In Europa ist Eisenmangel die häufigste Ursache für eine Anämie. Es gibt aber noch viele andere Gründe für eine Anämie.
Was ist eine Anämie?
Blutarmut bedeutet nicht unbedingt, das ein Mensch zu wenig Blut hat. Hier finden Sie die genaue Definition.
Einteilung der Anämien
Anämien lassen sich anhand der Entstehungsursache unterscheiden, oder anhand der Beschaffenheit der roten Blutkörperchen.
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Anämie
Allgemeine Symptome bei Anämie
Die Schwere einer Anämie lässt sich nicht von der Schwere der Beschwerden ableiten.
Allgemeine Diagnostik bei Anämien
Bei Verdacht auf Blutarmut sind umfangreiche Blutuntersuchungen notwendig.

Spezielle Anämieformen:

Eisenmangelanämie
Mit über 60 Prozent ist dies die häufigste Anämieform, insbesondere bei Frauen.
Anämie bei chronischen Erkrankungen
Bei chronisch entzündlichen und chronisch infektiösen Erkrankungen kann es nach 4 Wochen zusätzlich zu einer Anämie kommen.
Megaloblastäre Anämien
Die roten Blutkörperchen werden vermindert hergestellt. Sie sind stark vergrößert.
- Folsäure-Mangel-Anämie
- Vitamin B12- Mangel- Anämie
Hämolytische Anämien
Durch den schnelleren Abbau roter Blutkörperchen kommt es zur Blutarmut.
- Kugelzellenanämie
- Favismus
- Thalassämie
- Sichelzellanämie
Aplastische Anämien
Sind die blutbildenden Vorläuferzellen geschädigt, spricht man von einer aplastischen Anämie.
- Isolierte aplastische Anämie
- Pure red cell aplasia

- Panzytopenie
- Sideroachrestische Anämie

Marlies Michl: Basics HämatologieBuchtipp:
Marlies Michl
Basics Hämatologie

 




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